Das Die United-Internet-Tochter
1&1 hat die Vermarktung seines De-Mail-Angebots für die
gesicherte elektronische Kommunikation gestartet - zunächst für
Geschäftskunden. Diese können ihren Firmennamen in die Mail-Adresse
einfügen - nach dem Muster "firmenname.de-mail.de" - und innerhalb
dieser Domain eigene Adressen anlegen. Das Paket kostet monatlich
9,99 Euro (ohne Mehrwertsteuer) und schließt den Versand von 50
De-Mails ein, wie das Unternehmen am Freitag in Montabaur mitteilte.
Jede weitere De-Mail kostet 33 Cent.
Geschäftskunden können das Paket ab jetzt bestellen, die
Markteinführung ist für das zweite Halbjahr geplant. Dann könnten
auch Privatkunden einsteigen, sagte ein Sprecher des Unternehmens,
das zur United-Internet-Gruppe gehört. Die Konditionen dafür stehen
noch nicht fest.
Die Deutsche Telekom will ihr De-Mail-Angebot im
September starten, zu einem Preis von 39 Cent pro verschickter
De-Mail. Drei Mails pro Monat sind kostenlos. Bereits 2010 hat die
Deutsche Post AG ihren E-Postbrief gestartet, der ähnlich
funktioniert, zu einem Preis von 55 Cent. Bis Ende des Jahres will
die Deutsche Post zusätzlich auch den gesetzlichen De-Mail-Standard
anbieten.
Im Gegensatz zur normalen E-Mail wird die De-Mail über
verschlüsselte Kanäle versandt. Dabei sollen Empfänger und Absender
eindeutig identifizierbar sein. Zudem kann der Eingang einer
Nachricht beim Empfänger wie bei einem Einschreiben nachgewiesen
werden./pz/DP/zb
ISIN DE0005557508 DE0005089031 DE0005552004
AXC0120 2012-04-27/11:05