CINCINNATI (Dow Jones)--Die hohen Rohstoffkosten und das schwierige Marktumfeld machen dem Konsumgüterkonzern Procter & Gamble zu schaffen. Hinzu kamen hohe Restrukturierungskosten, die den Gewinn im dritten Geschäftsquartal zusätzlichen drückten.
Von Januar bis März fiel der Gewinn um 16 Prozent auf 2,4 Milliarden US-Dollar. Das Ergebnis je Aktie betrug 0,82 Dollar. Bereinigt um Sonderposten wie Restrukturierungskosten verdiente das Unternehmen 0,94 Dollar, einen Cent mehr als von Analysten erwartet. Dank höherer Preise gelang Procter & Gamble ein moderates Umsatzplus von 2 Prozent auf 20,2 Milliarden Dollar.
Der Konsumgüterkonzern hat im Februar umfassende Sparmaßnahmen angekündigt. In den nächsten vier Jahren sollen die Kosten um 10 Milliarden Dollar zurückgefahren werden. Im noch bis Ende Juni laufenden Jahr 2011/12 sollen nach bisherigen Angaben 1.600 Stellen gestrichen werden, im kommenden Geschäftsjahr will das Unternehmen dann 4.100 Stellen kürzen. Insgesamt sind bei Procter & Gamble derzeit rund 129.000 Menschen beschäftigt.
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April 27, 2012 07:23 ET (11:23 GMT)
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