Spaniens Regierung will bei den Bildungsausgaben und im Gesundheitssektor drastisch sparen. Doch die Bevölkerung rebelliert: Nach Gewerkschaftsangaben sind am Sonntag rund 40.000 Demonstranten auf die Straße gegangen.
Tausende von Spaniern haben am Sonntag gegen die Sparpolitik der Regierung von Ministerpräsident Mariano Rajoy protestiert. In Madrid beteiligten sich nach Angaben der Polizei 9000 Menschen an der zentralen Kundgebung. Die Veranstalter bezifferten die Zahl der Demonstranten auf 40.000. Die Gewerkschaftsverbände CCOO (Arbeiterkommissionen) und UGT (Allgemeine Arbeiterunion) hatten in mehr als 55 Städten zu Protesten aufgerufen. In Barcelona schätzten Augenzeugen die Zahl der Demonstranten auf etwa 1000.
Die Proteste richteten sich gegen die Einsparungen der konservativen Regierung im Bildungs- und Gesundheitswesen. Madrid will in diesen Bereichen zehn Milliarden Euro einsparen, um die Neuverschuldung abzubauen. Dazu sollen Mitglieder der staatlichen Krankenversicherung künftig einen Teil der verschriebenen Medikamente und Behandlungen aus eigener Tasche zahlen. Die Universitätsgebühren sollen angehoben und die ...
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