Der deutsche Aktienmarkt verliert am späten Montagnachmittag an Boden. Zur Schlussglocke notiert der DAX rund 0,6 Prozent tiefer bei 6.761 Punkten. Ausschlaggebend für die schwache Entwicklung war vor allem der unter den Erwartungen liegende Einkaufsmanager in Chicago. Dieser hat für April wegen schwacher Produktionsaussichten einen Rückgang des Index der
Geschäftstätigkeit auf saisonbereinigt 56,2 gemeldet. Ökonomen hatten im Vorfeld einen Stand von 60,9 Punkte prognostiziert. Im Blickpunkt der Anleger stand am Vormittag die Veröffentlichung des spanischen Bruttoinlandsprodukts. Die viertgrößte Euro-Wirtschaft ist im ersten Quartal in die Rezession gerutscht: die Wirtschaftsleistung sank um 0,3 Prozent. Die Daten zum Einzelhandel in Deutschland lagen indes mit einem Plus von 0,8 Prozent gegenüber dem Vormonat leicht unter der Prognose von 1,0 Prozent.


