Im Falle einer Übernahme will Daimler laut der Branchenzeitung "Automobilwoche" wichtige strategische Kooperationen beenden. Zudem soll es bereits Vereinbarungen mit den Banken geben, nach denen diese Kreditlinien über acht Milliarden Euro kurzfristig kündigen können. Angebliche Ausstiegspläne des größten Einzelaktionärs bei Daimler hatten jüngst für Wirbel gesorgt. Das Golf-Emirat Abu Dhabi hält neun Prozent. Was mit dem Aktienpaket passieren soll, ist unklar. Im Gegensatz zu Volkswagen mit dem Land Niedersachsen und BMW mit der Unternehmerfamilie Klatten verfügt Daimler über keinen Hauptaktionär. Diese Aktionärsstruktur könnte vor allem in Krisenzeiten zum Nachteil werden, wenn der Börsenwert drastisch sinkt. Dann steigt das Risiko, dass der Konzern ins Visier von Finanzinvestoren gerät oder sogar Ziel einer feindlichen Übernahme wird.Warum Daimler derzeit wohl kein Übernahmekandidat ist und wie die Analysten auf die Spekulationen reagieren, sehen Sie in diesem Beitrag.


