Der dänische Windanlagenhersteller Vestas hat das Vertrauen des Marktes erneut schwer erschüttert. Der Verlust in den ersten drei Monate ist deutlich höher ausgefallen als von Experten erwartet. Zwar verspricht Vestas in diesem Jahr Gewinne. Anleger glauben nicht daran. Die Aktie verliert erneut zweistellig.
Bei Vestas reißt die Serie der Hiobsbotschaften nicht ab. In den ersten drei Monaten ist der Windanlagenhersteller deutlich in die Verlustzone gerutscht. Der Verlust vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag bei 245 Millionen Euro und damit viermal höher als im gesamten vergangenen Jahr. Der Umsatz legte dagegen leicht auf 1,1 Milliarden Euro zu. Doch auch das war eine herbe Enttäuschung. Experten hatten mit einem Zuwachs auf 1,4 Milliarden Euro gerechnet.
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