Wien (pts009/02.05.2012/10:15) - Das signifikante Dach des neuen Wiener
Hauptbahnhofs im Herzen Europas ist bereits jetzt ein starkes Signal für
Modernität und Mobilität.
Für die partiell transluzente Rautendachkonstruktion mit 40.000 Quadratmeter
Fläche zeichnet die international tätige Unger Steel Group verantwortlich. Die
Montage des Stahldaches ist pünktlich bei der Halbzeit angelangt. Aktuell ragen
acht der insgesamt 14 mächtigen Rautendächer mit einer Fläche von 25.000
Quadratmetern in die Höhe, sodass die Baustelle für Anwohner, Touristen und
Architekturinteressierte zur Wien-Attraktion geworden ist. Nach finaler
Fertigstellung wird sich das imposante Rautendach mit einer Breite von 120 und
einer Länge von 420 Metern in 15 Meter über Bahnsteigniveau erstrecken und
Besucher auf eindrucksvolle Weise willkommenheißen.
Der neue Wiener Hauptbahnhof wird als multi-modaler Knotenpunkt im
transeuropäischen Schienennetz die Zukunft des Reisens und der Mobilität
wesentlich mitprägen. So wird der verkehrspolitisch wichtige Bau seit Anfang
2010 am Gelände zwischen ehemaligem Südbahnhof und dem Südtiroler Platz
umgesetzt. 11 Monate nach Beginn der Dachmontage ist man exakt im Fahrplan und
sogar überpünktlich bei der "Halbzeit" angekommen: bereits 8 von den insgesamt
14 Rauten sind realisiert und 25.000 Quadratmeter von insgesamt 40.000
Quadratmetern Rautendachfläche liegen über den ersten Gleisen. Nach 4.200 Tonnen
bis dato verbautem Stahl schiebt sich das spektakuläre Rautendach aus Stahl
täglich ein Stück weiter über die Schienen und wächst scheinbar wie im
Zeitraffer in die Länge und Höhe. Die Unger Steel Group, bekannt für absolute
Termintreue selbst bei schwierigen Großprojekten, beweist auch beim Projekt
Hauptbahnhof Wien höchste technische Lösungsorientiertheit, absolute Präzision
und realisiert das neue Wahrzeichen für Mobilität schneller als geplant und
somit in bemerkenswerter Rekordzeit.
Das signifikante Rautendach als Wahrzeichen für moderne Mobilität
Das signifikante Rautendach umspannt in seiner enormen Dimension von 40.000
Quadratmeter Dachfläche aus Stahl nicht nur Inselbahnsteige, Gleise und Gebäude,
sondern verleiht als weithin sichtbarer und markanter Blickfang dem
Gesamtprojekt Ausdruck und Dynamik.
Das Rautendach wird somit zum Wahrzeichen der modernen Mobilität, zum
weltoffenen Willkommensgruß für alle Besucher und Bewohner der Stadt.
40.000 Quadratmeter spektakuläre Dachkonstruktion
Für diese komplexe Rautendachkonstruktion aus Stahl zeichnet die Unger Steel
Group verantwortlich: Sowohl Stahlbau als auch Schlosser-, Glas- und
Spenglerarbeiten wurden damit einem einzigen Partner anvertraut. Bernd Mühl,
Geschäftsbereichsleiter Stahlbau, erklärt: "Wir konnten dem Wunsch des Bauherrn
nach einem umfassenden Gesamtpaket aus einer Hand nachkommen. Dieses Großprojekt
ist sowohl aus technischer, logistischer als auch zeitlicher Perspektive äußerst
anspruchsvoll und bedarf besonderer Lösungsorientiertheit und Flexibilität.
Durch unsere qualitativ hochwertige wie zeiteffiziente Lösung mit
österreichischem Know-how tragen wir entscheidend zum Erfolg bei."
Dynamik in Stahl - Eyecatcher und Schutz gleichermaßen
Über der Bahnsteigebene schwebt ein gefaltetes, rautenförmiges Dach. Die 14
markanten Rautenfachwerke messen jeweils 76 Meter und werden in
Bahnsteigrichtung alle 38 Meter mit einer massiven Zwillingsstütze abgestützt.
Im Zentrum der Raute öffnet sich die Konstruktion und gibt ein Oberlicht in Form
eines Kristalls von etwa 6 x 30 Meter frei, integrierte Glaselemente machen es
lichtdurchlässig und generieren einzigartige Lichteffekte: Dank der
transparenten Konstruktion des Bahnsteigdachs ist das Gebäudeinnere bei Tag von
Helligkeit durchflutet und präsentiert sich als beeindruckendes Lichtschauspiel
bei Nacht.
Design aus Stahl inkludiert Nachhaltigkeit
Neben hohen gestalterischen Ansprüchen und den damit verbundenen technischen wie
logistischen Herausforderungen legt man großen Wert auf eine umweltbewusste
Bauweise. Es finden Materialien Verwendung, die maßgeblich zur Nachhaltigkeit
beitragen - ein Anspruch, dem Baumaterial Stahl ideal entspricht. Stahl ist
nicht nur ein besonders nachhaltiger wie langlebiger Baustoff, der Stabilität,
Beständigkeit und Flexibilität auf formschöne Art verbindet, sondern er bildet
auch die perfekte Symbiose aus Design und Dynamik. Vor allem in Verbindung mit
Glas wirkt Stahl trotz seiner Stärke stets leicht, elegant und transparent.
Die Raute als technisches Meisterstück
Um aus der Vision der Architekten gelebte Realität werden zu lassen, braucht es
umfassendes Know-how und ein hohes Maß an Lösungsorientiertheit. 35 Experten der
Unger Gruppe, bestehend aus Planern und Konstrukteuren, kreieren realisierbare
Stahlkonstruktionen, die den architektonischen Entwürfen entsprechen und allen
bautechnischen Anforderungen standhalten. In jeder einzelnen Raute steckt eine
außergewöhnliche Meisterleistung mit rund 7.000 Stunden Planungsleistung und
rund 2.300 Träger und 12.700 Blechzuschnitten. Daraus ergeben sich in etwa 2.400
lose Bauteile und zirka 1.000 zusammengeschweißte Elemente. Allein für die
Montage einer einzigen Raute werden ca. 15.000 Schrauben mit einem Gesamtgewicht
von 25 Tonnen in unterschiedlichen Winkeln, Knoten, Verstrebungen und
Verbindungen zu diesem visuellen und vor allem technischen Meisterwerk
zusammengebaut. Von der Entstehung einer Raute bis zur finalen Montage dauert es
durchschnittlich 3,5 Monate.
Jedes einzelne Rautendach ist aufgrund der leichten Neigung des gesamten
Bahnhofsdaches individuell und stellt ein eigenständiges Meisterstück dar.
Die Ausführung als logistische Meisterleistung
Federführend für die Entwicklung und Planung der Dachkonstruktion ist das
"Wiener Team", eine Arbeitsgemeinschaft von Architektur-, Planungs- und
Ziviltechnikerbüros. Die Unger Steel Group, die Nummer 1 der europäischen
Stahlindustrie, agiert als erfahrener Partner im architektonischen wie
konstruktiven Stahlbau. Die Qualität, die das Unternehmen auszeichnet, und das
langjährige Know-how sowie Schnelligkeit, Präzision und Termintreue in der
Ausführung kommen dem logistischen Großprojekt zugute. Ing. Josef Unger,
Geschäftsführer und Eigentümer der Unger Steel Group bekräftigt die erfolgreiche
Zusammenarbeit: "Selbst schwierigste und herausfordernde Projekte wie das
Bauvorhaben Wiener Hauptbahnhof setzen wir auf höchstem Niveau und in Rekordzeit
erfolgreich um. Die Unger Gruppe freut sich, die ÖBB zu ihrem Partner zählen und
das bedeutsame Großprojekt gemeinsam realisieren zu dürfen." ÖBB-Infrastruktur
Projektleiter Verkehrsstation Heinz Gschnitzer bestätigt und zeigt sich höchst
zufrieden: "Mit der Unger Steel Group haben wir einen zuverlässigen,
vertrauensvollen und international erfahrenen Stahlbauexperten aus Österreich
für dieses wesentliche Bahnhofselement Dachkonstruktion beauftragt."
Dynamischer Fortschritt in Bauphasen
Das gesamte Bauvorhaben wird in zwei Bauphasen realisiert.
Die erste Bauphase begann 2011 und dauerte bis Ende April 2012. Zu diesem
Zeitpunkt wurde der erste Bauabschnitt und mit ihm zirka 60 % des Stahlbaus
erfolgreich beendet. Mit einer Breite von rund 120 Metern und einer Länge von
210 Metern misst das Rautendach insgesamt rund 25.000 Quadratmeter und erhebt
sich bis zu 15 Meter über Bahnsteigniveau.
Die zweite Bauphase mit den finalen Montagearbeiten ist ab Frühjahr 2013
geplant. Ab diesem Zeitpunkt werden die restlichen 6 Rautenfachwerke eingehoben.
Die Koordination und terminliche Abstimmung mit den Vor- und Nachgewerke wie
Baumeister, Haustechnik, Elektroarbeiten bringen erheblichen Kontrollaufwand mit
sich. Dass trotz dieser komplexen Bedingungen die Montagezeit eingehalten werden
kann, liegt an der langjährigen Expertise im umfassenden Projekt- und
Baustellenmanagement und der Kompetenz als Schnittstellenfunktion, mit der
planerische Versiertheit einhergeht. Die finale Etappe soll mit der letzten
Raute bis Ende 2013 realisiert sein.
Ab Fahrplanwechsel im Dezember 2012 werden bereits planmäßig die ersten
Fahrgäste unter dem spektakulären Rautendach in Züge ein- und aussteigen.
Bis zur Fertigstellung der größten Baustelle Österreichs werden ca. 254.000
Schraubengarnituren verarbeitet. Die Gesamttonnage beläuft sich auf mehr als
5.000 Tonnen, davon 2.700 Tonnen Bleche, 2.300 Tonnen Profile.
SOLID BauTechPreis 2012 als bedeutsame Auszeichnung
In der Kategorie "Nationale Projekte" wurde die Unger Steel Group für das
"Rautendach des Wiener Hauptbahnhofs" mit dem SOLID BauTechPreises 2012
ausgezeichnet. Der einzige unabhängige Preis Österreichs wird jährlich von einer
renommierten Expertenjury an bauausführende Unternehmen für besonders
herausragende und zukunftsweisende Projekte vergeben.
Die Unger Steel Group trägt mit maßgeschneiderten Lösungen wesentlich zur
gelungenen Umsetzung bei. "Mit der erfolgreichen Realisierung des Rautendaches
wird dem Projekt Wiener Hauptbahnhof nicht nur ein starkes Dach sondern auch
internationale Bedeutung verliehen. Die Unger Steel Group freut sich über die
Anerkennung in Form des SOLID BauTechPreises 2012 und darüber, ausführender
Partner in diesem Jahrhundertprojekt zu sein." so Ing. Josef Unger von der Unger
Steel Group.
Bei zwei weiteren Preisträgerprojekten des SOLID BauTechPreises wirkt die Unger (MORE TO FOLLOW) Dow Jones NewswiresMay 02, 2012 04:15 ET (08:15 GMT)
Hauptbahnhofs im Herzen Europas ist bereits jetzt ein starkes Signal für
Modernität und Mobilität.
Für die partiell transluzente Rautendachkonstruktion mit 40.000 Quadratmeter
Fläche zeichnet die international tätige Unger Steel Group verantwortlich. Die
Montage des Stahldaches ist pünktlich bei der Halbzeit angelangt. Aktuell ragen
acht der insgesamt 14 mächtigen Rautendächer mit einer Fläche von 25.000
Quadratmetern in die Höhe, sodass die Baustelle für Anwohner, Touristen und
Architekturinteressierte zur Wien-Attraktion geworden ist. Nach finaler
Fertigstellung wird sich das imposante Rautendach mit einer Breite von 120 und
einer Länge von 420 Metern in 15 Meter über Bahnsteigniveau erstrecken und
Besucher auf eindrucksvolle Weise willkommenheißen.
Der neue Wiener Hauptbahnhof wird als multi-modaler Knotenpunkt im
transeuropäischen Schienennetz die Zukunft des Reisens und der Mobilität
wesentlich mitprägen. So wird der verkehrspolitisch wichtige Bau seit Anfang
2010 am Gelände zwischen ehemaligem Südbahnhof und dem Südtiroler Platz
umgesetzt. 11 Monate nach Beginn der Dachmontage ist man exakt im Fahrplan und
sogar überpünktlich bei der "Halbzeit" angekommen: bereits 8 von den insgesamt
14 Rauten sind realisiert und 25.000 Quadratmeter von insgesamt 40.000
Quadratmetern Rautendachfläche liegen über den ersten Gleisen. Nach 4.200 Tonnen
bis dato verbautem Stahl schiebt sich das spektakuläre Rautendach aus Stahl
täglich ein Stück weiter über die Schienen und wächst scheinbar wie im
Zeitraffer in die Länge und Höhe. Die Unger Steel Group, bekannt für absolute
Termintreue selbst bei schwierigen Großprojekten, beweist auch beim Projekt
Hauptbahnhof Wien höchste technische Lösungsorientiertheit, absolute Präzision
und realisiert das neue Wahrzeichen für Mobilität schneller als geplant und
somit in bemerkenswerter Rekordzeit.
Das signifikante Rautendach als Wahrzeichen für moderne Mobilität
Das signifikante Rautendach umspannt in seiner enormen Dimension von 40.000
Quadratmeter Dachfläche aus Stahl nicht nur Inselbahnsteige, Gleise und Gebäude,
sondern verleiht als weithin sichtbarer und markanter Blickfang dem
Gesamtprojekt Ausdruck und Dynamik.
Das Rautendach wird somit zum Wahrzeichen der modernen Mobilität, zum
weltoffenen Willkommensgruß für alle Besucher und Bewohner der Stadt.
40.000 Quadratmeter spektakuläre Dachkonstruktion
Für diese komplexe Rautendachkonstruktion aus Stahl zeichnet die Unger Steel
Group verantwortlich: Sowohl Stahlbau als auch Schlosser-, Glas- und
Spenglerarbeiten wurden damit einem einzigen Partner anvertraut. Bernd Mühl,
Geschäftsbereichsleiter Stahlbau, erklärt: "Wir konnten dem Wunsch des Bauherrn
nach einem umfassenden Gesamtpaket aus einer Hand nachkommen. Dieses Großprojekt
ist sowohl aus technischer, logistischer als auch zeitlicher Perspektive äußerst
anspruchsvoll und bedarf besonderer Lösungsorientiertheit und Flexibilität.
Durch unsere qualitativ hochwertige wie zeiteffiziente Lösung mit
österreichischem Know-how tragen wir entscheidend zum Erfolg bei."
Dynamik in Stahl - Eyecatcher und Schutz gleichermaßen
Über der Bahnsteigebene schwebt ein gefaltetes, rautenförmiges Dach. Die 14
markanten Rautenfachwerke messen jeweils 76 Meter und werden in
Bahnsteigrichtung alle 38 Meter mit einer massiven Zwillingsstütze abgestützt.
Im Zentrum der Raute öffnet sich die Konstruktion und gibt ein Oberlicht in Form
eines Kristalls von etwa 6 x 30 Meter frei, integrierte Glaselemente machen es
lichtdurchlässig und generieren einzigartige Lichteffekte: Dank der
transparenten Konstruktion des Bahnsteigdachs ist das Gebäudeinnere bei Tag von
Helligkeit durchflutet und präsentiert sich als beeindruckendes Lichtschauspiel
bei Nacht.
Design aus Stahl inkludiert Nachhaltigkeit
Neben hohen gestalterischen Ansprüchen und den damit verbundenen technischen wie
logistischen Herausforderungen legt man großen Wert auf eine umweltbewusste
Bauweise. Es finden Materialien Verwendung, die maßgeblich zur Nachhaltigkeit
beitragen - ein Anspruch, dem Baumaterial Stahl ideal entspricht. Stahl ist
nicht nur ein besonders nachhaltiger wie langlebiger Baustoff, der Stabilität,
Beständigkeit und Flexibilität auf formschöne Art verbindet, sondern er bildet
auch die perfekte Symbiose aus Design und Dynamik. Vor allem in Verbindung mit
Glas wirkt Stahl trotz seiner Stärke stets leicht, elegant und transparent.
Die Raute als technisches Meisterstück
Um aus der Vision der Architekten gelebte Realität werden zu lassen, braucht es
umfassendes Know-how und ein hohes Maß an Lösungsorientiertheit. 35 Experten der
Unger Gruppe, bestehend aus Planern und Konstrukteuren, kreieren realisierbare
Stahlkonstruktionen, die den architektonischen Entwürfen entsprechen und allen
bautechnischen Anforderungen standhalten. In jeder einzelnen Raute steckt eine
außergewöhnliche Meisterleistung mit rund 7.000 Stunden Planungsleistung und
rund 2.300 Träger und 12.700 Blechzuschnitten. Daraus ergeben sich in etwa 2.400
lose Bauteile und zirka 1.000 zusammengeschweißte Elemente. Allein für die
Montage einer einzigen Raute werden ca. 15.000 Schrauben mit einem Gesamtgewicht
von 25 Tonnen in unterschiedlichen Winkeln, Knoten, Verstrebungen und
Verbindungen zu diesem visuellen und vor allem technischen Meisterwerk
zusammengebaut. Von der Entstehung einer Raute bis zur finalen Montage dauert es
durchschnittlich 3,5 Monate.
Jedes einzelne Rautendach ist aufgrund der leichten Neigung des gesamten
Bahnhofsdaches individuell und stellt ein eigenständiges Meisterstück dar.
Die Ausführung als logistische Meisterleistung
Federführend für die Entwicklung und Planung der Dachkonstruktion ist das
"Wiener Team", eine Arbeitsgemeinschaft von Architektur-, Planungs- und
Ziviltechnikerbüros. Die Unger Steel Group, die Nummer 1 der europäischen
Stahlindustrie, agiert als erfahrener Partner im architektonischen wie
konstruktiven Stahlbau. Die Qualität, die das Unternehmen auszeichnet, und das
langjährige Know-how sowie Schnelligkeit, Präzision und Termintreue in der
Ausführung kommen dem logistischen Großprojekt zugute. Ing. Josef Unger,
Geschäftsführer und Eigentümer der Unger Steel Group bekräftigt die erfolgreiche
Zusammenarbeit: "Selbst schwierigste und herausfordernde Projekte wie das
Bauvorhaben Wiener Hauptbahnhof setzen wir auf höchstem Niveau und in Rekordzeit
erfolgreich um. Die Unger Gruppe freut sich, die ÖBB zu ihrem Partner zählen und
das bedeutsame Großprojekt gemeinsam realisieren zu dürfen." ÖBB-Infrastruktur
Projektleiter Verkehrsstation Heinz Gschnitzer bestätigt und zeigt sich höchst
zufrieden: "Mit der Unger Steel Group haben wir einen zuverlässigen,
vertrauensvollen und international erfahrenen Stahlbauexperten aus Österreich
für dieses wesentliche Bahnhofselement Dachkonstruktion beauftragt."
Dynamischer Fortschritt in Bauphasen
Das gesamte Bauvorhaben wird in zwei Bauphasen realisiert.
Die erste Bauphase begann 2011 und dauerte bis Ende April 2012. Zu diesem
Zeitpunkt wurde der erste Bauabschnitt und mit ihm zirka 60 % des Stahlbaus
erfolgreich beendet. Mit einer Breite von rund 120 Metern und einer Länge von
210 Metern misst das Rautendach insgesamt rund 25.000 Quadratmeter und erhebt
sich bis zu 15 Meter über Bahnsteigniveau.
Die zweite Bauphase mit den finalen Montagearbeiten ist ab Frühjahr 2013
geplant. Ab diesem Zeitpunkt werden die restlichen 6 Rautenfachwerke eingehoben.
Die Koordination und terminliche Abstimmung mit den Vor- und Nachgewerke wie
Baumeister, Haustechnik, Elektroarbeiten bringen erheblichen Kontrollaufwand mit
sich. Dass trotz dieser komplexen Bedingungen die Montagezeit eingehalten werden
kann, liegt an der langjährigen Expertise im umfassenden Projekt- und
Baustellenmanagement und der Kompetenz als Schnittstellenfunktion, mit der
planerische Versiertheit einhergeht. Die finale Etappe soll mit der letzten
Raute bis Ende 2013 realisiert sein.
Ab Fahrplanwechsel im Dezember 2012 werden bereits planmäßig die ersten
Fahrgäste unter dem spektakulären Rautendach in Züge ein- und aussteigen.
Bis zur Fertigstellung der größten Baustelle Österreichs werden ca. 254.000
Schraubengarnituren verarbeitet. Die Gesamttonnage beläuft sich auf mehr als
5.000 Tonnen, davon 2.700 Tonnen Bleche, 2.300 Tonnen Profile.
SOLID BauTechPreis 2012 als bedeutsame Auszeichnung
In der Kategorie "Nationale Projekte" wurde die Unger Steel Group für das
"Rautendach des Wiener Hauptbahnhofs" mit dem SOLID BauTechPreises 2012
ausgezeichnet. Der einzige unabhängige Preis Österreichs wird jährlich von einer
renommierten Expertenjury an bauausführende Unternehmen für besonders
herausragende und zukunftsweisende Projekte vergeben.
Die Unger Steel Group trägt mit maßgeschneiderten Lösungen wesentlich zur
gelungenen Umsetzung bei. "Mit der erfolgreichen Realisierung des Rautendaches
wird dem Projekt Wiener Hauptbahnhof nicht nur ein starkes Dach sondern auch
internationale Bedeutung verliehen. Die Unger Steel Group freut sich über die
Anerkennung in Form des SOLID BauTechPreises 2012 und darüber, ausführender
Partner in diesem Jahrhundertprojekt zu sein." so Ing. Josef Unger von der Unger
Steel Group.
Bei zwei weiteren Preisträgerprojekten des SOLID BauTechPreises wirkt die Unger (MORE TO FOLLOW) Dow Jones NewswiresMay 02, 2012 04:15 ET (08:15 GMT)
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