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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

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FEIERTAGSHINWEIS

DONNERSTAG: In Japan bleiben die Börsen wegen des Feiertages "Verfassungsgedenktag" geschlossen.

MÄRKTE AKTUELL (13.12 Uhr)

INDEX                   Stand      +-% 
Nasdaq-Future        2.714,00   -0,17% 
S&P-500-Future       1.396,80   -0,26% 
Euro-Stoxx-50        2.300,23   -0,28% 
Stoxx-50             2.414,82   -0,04% 
DAX                  6.767,22   +0,09% 
FTSE                 5.772,92   -0,68% 
CAC                  3.229,18   +0,51% 
Nikkei-225           9.380,25   +0,31% 
EUREX                   Stand  +-Ticks 
Bund-Future           141,45%      +37 
 
 

AUSBLICK AKTIEN USA

Nach den Gewinnen des Vortages wird an Wall Street mit einer knapp behaupteten Eröffnung gerechnet. Im Vorfeld des ADP-Arbeitsmarktberichts und den Daten zur Industrieproduktion überwiege die Vorsicht am Markt, heißt es von Securequity. Citigroup steigen in Frankfurt um 1,3 Prozent. Kreisen zufolge hat die Bank den Freddie Mac-Manager Anthony Renzi als neuen COO gewonnen. International Business Machines Corp. (IBM) hat einigen langjährigen und älteren Mitarbeiten in den USA angeboten, Ende kommenden Jahres vorzeitig in den Ruhestand zu gehen. Die Aktie gewinnt auf dem Frankfurter Parkett 0,9 Prozent.

AUSBLICK KONJUNKTUR +

-US 
    14:15 ADP-Arbeitsmarktbericht April 
          Beschäftigung privater Sektor 
          PROGNOSE: +175.000 Stellen 
          zuvor:    +209.000 Stellen 
 
    16:00 Auftragseingang Industrie März 
          PROGNOSE: -1,5% gg Vm 
          zuvor:    +1,3% gg Vm 
 
    16:30 DoE, Rohöllagerbestände (Woche) 
 
 

FINANZMÄRKTE EUROPA

An den europäischen Börsen sind die deutlichen Gewinne vom Handelsbeginn nach schwach ausgefallenen Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone zusammen geschnurrt. Die Hoffnung ruht nun auf dem ADP-Arbeitsmarktbericht am frühen Nachmittag. Auch der Euro befindet sich auf dem Rückzug. Während der Automobilsektor (plus 0,5 Prozent) von positiven Zahlen zum US-Automobilabsatz profitieren, leiden zyklische Industrietitel unter den schwachen Einkaufsmanagerindizes. E.ON hat am Mittag überraschend Quartalszahlen ausgewiesen, die Aktie dreht ins Plus und gewinnt 0,1 Prozent. Mit der Note "befriedigend" stuft Sarasin das Zahlenwerk der UBS zum ersten Quartal ein. Der Gewinn wurde stark durch Einmalaufwendungen wie Restrukturierungskosten und den Pensionsplan belastet. "Das operative Ergebnis war allerdings stark", so die Bank. Die Aktie steigt um 5,4 Prozent.

DEVISEN

DEVISEN   zuletzt   +/- %  Mi, 8.00 Uhr  Di, 17.45 Uhr 
EUR/USD    1,3146  -0,54%        1,3218         1,3230 
EUR/JPY  105,5581  -0,62%      106,2127       106,0370 
EUR/CHF    1,2017   0,01%        1,2016         1,2018 
USD/JPY   80,3150  -0,05%       80,3565        80,1600 
GBP/USD    1,6182  -0,26%        1,6223         1,6225 
 
 

FINANZMÄRKTE OSTASIEN

Überraschend starke US-Industriedaten und ein besser als erwartet ausgefallener HSBC-PMI für China sorgten für Käufe. Zyklische Aktien aus den Export- und Rohstoffsektoren waren besonders gefragt. Am Devisenmarkt gab der als "sicherer Hafen" geltende Yen zum US-Dollar nach, während der südkoreanische Won auf den höchsten Stand seit fast vier Wochen stieg. Der australische Aktienmarkt blieb etwas hinter der Entwicklung der anderen asiatischen Börsen zurück. Kursgewinne im Rohstoffsektor wurden hier von Abschlägen bei Bankenwerten aufgewogen, die unter enttäuschenden Zahlen der Australia and New Zealand Banking Group (ANZ) litten. In Schanghai zählten die Aktien von Wertpapierhandelshäusern zu den deutlichsten Gewinnern und profitierten damit von der Meldung, dass die Regulierungsbehörde ab dem 1. Juni die Handelsgebühren für den A-Aktienmarkt senken wird. Citic Securities zogen um 1,3 Prozent an, Haitong Securities um 2,3 Prozent.

CREDIT

Die Kreditmärkte zeigen sich wenig bewegt. Die Spreads, die Risikoaufschläge bei Anleihen von Staaten und Unternehmen, pendeln um die Schlusskurse vom Vortag. Trotz der Konjunkturschwäche in der Eurozone und der teils angespannten Lage zahlreicher Banken wird im Vorfeld der morgigen EZB-Ratssitzung weder mit einer Zinssenkung noch mit ungewöhnlichen Maßnahmen zur Stabilisierung gerechnet. Indes ist das Geschäft mit Unternehmensanleihen im April zum Erliegen gekommen. Laut eines ING-Analysten ist die Summe der im vergangenen Monat emittierten Anleihen mit 5,1 Milliarden Euro auf den niedrigsten Stand seit August 2011 gefallen. Schuld an der Lethargie seien in erster Linie die "schlechten Marktbedingungen".

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR

Allianz will Pimco und AGI künftig getrennt ausweisen - Zeitung

Die Allianz will im Asset Management die Ergebnisse ihrer beiden Töchter Pimco und Allianz Global Investors (AGI) künftig getrennt ausweisen. Eine Verschärfung des internen Konkurrenzkampf befürchte er dadurch nicht, sagte der seit Jahresbeginn für das Asset Management zuständige Vorstand Jay Ralph der Börsen-Zeitung.

E.ON bestätigt nach gutem Auftakt die Jahresprognose

Der Energiekonzern E.ON ist mit soliden Zahlen ins Jahr gestartet. Sowohl operativ als auch unterm Strich konnte der Versorger deutlich gegenüber dem Auftaktvierteljahr des vergangenen Jahres zulegen, das von der Fukushima-Katastrophe in Japan und deren Auswirkungen geprägt war. Für den Zeitraum von Januar bis März geht das Unternehmen von einem EBITDA von rund 3,8

E.ON kurz vor Verkauf von Gasnetz - Zeitung

Der Energiekonzern E.ON steht kurz vor dem Verkauf seiner Pipelinegesellschaft Open Grid Europe. Die "Endphase des Verkaufsprozesses" sei erreicht, bestätigte Finanzvorstand Marcus Schenck der Börsen-Zeitung. Er gehe davon aus, "dass wir noch im Laufe des Monats Mai zu einer Unterschrift von verbindlichen Verträgen kommen werden".

Audi rechnet weiter mit stagnierendem Gewinn

Der Premiumautobauer Audi erwartet 2012 trotz eines starken Jahresstarts weiter einen stagnierenden Gewinn. "Sofern sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht wesentlich verändern, rechnen wir für 2012 obgleich höherer Aufwendungen für neue Modelle, Technologien und den Ausbau der Fertigungsstrukturen mit einem operativen Ergebnis auf dem hohen Niveau des Vorjahres", sagte Finanzvorstand Axel Strotbek.

Air Berlin will sich an türkischer Fluggesellschaft Izmir beteiligen

Die Fluggesellschaft Air Berlin will ihr Engagement in der Türkei ausweiten. Es sei die Übernahme eines Anteils von weniger als 50 Prozent an der Fluggesellschaft Izmir angemeldet worden, sagte ein Sprecher des Bundeskartellamtes.

Dialog Semiconductor erzielt dank Smartphone-Boom Rekordumsatz

Das Halbleiterunternehmen Dialog Semiconductor hat in seinem traditionell schwachen ersten Quartal einen Rekordumsatz eingefahren. Der TecDAX-Konzern profitierte vom Boom bei Smartphones und Tablet-PCs, für die er sogenannte Powermanagement-Halbleiterlösungen liefert.

Evotec gewinnt chinesischen Partner für Medikamentenkandidaten

Der Biotechkonzern Evotec kann einen weiteren Erfolg bei der Suche nach einem Partner für einen seiner eigenen Medikamentenkandidaten verbuchen. Mit Conba Pharmaceutical, einem der größten chinesischen Pharmaunternehmen, will das Unternehmen künftig ein Medikament zur Behandlung von Entzündungskrankheiten bei Menschen in China entwickeln.

Schiesser sagt Börsengang ab - Verkauf an Delta Galil

Der Unterwäschehersteller Schiesser kommt nun doch nicht an die Börse. Stattdessen wird der traditionsreiche Feinripp-Hersteller an die Delta-Galil-Gruppe verkauft. Die Entscheidung fiel wegen "unternehmensstrategischer Gründe".

Bundeskabinett stimmt Meldestelle für Benzinpreise zu

Das Bundeskabinett hat einem Gesetzentwurf zur Einrichtung einer neuen Meldestelle zur Preisentwicklung an Tankstellen zugestimmt. Der von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) eingebrachte Gesetzentwurf zielt darauf, die Preispolitik der Mineralölkonzerne einer stärkeren staatlichen Kontrolle zu unterstellen.

WSJ: Coca-Cola verhandelt nicht mit Monster Beverage

Der weltweit größte Getränkehersteller Coca-Cola verhandelt nicht mit dem Red Bull-Wettbewerber Monster Beverage über eine Übernahme. "Momentan" stehe er nicht in Verhandlungen mit Monster, teilte der Konzern mit.

Gericht verbietet Verkauf von Microsoft-Produkten - Vorerst ohne Folgen

Der Softwareriese Microsoft Corp hat eine Schlappe vor dem Landgericht Mannheim erlitten. Das Gericht untersagte wegen Patenrechtsverletzungen den Verkauf einer ganzen Reihe von Microsoft-Produkten.

Standard Chartered kommt 2012 gut aus den Startlöchern

Das Londoner Finanzunternehmen Standard Chartered plc ist mit einem steigenden Gewinn in das laufende Geschäftsjahr gestartet. Die Briten legten beim operativen Ergebnis im niedrigen zweistelligen Bereich zu, wie das Unternehmen mitteilte.

TNT Express zurück in der Gewinnzone

Das niederländische Paketunternehmen TNT Express hat im ersten Quartal des laufenden Jahres eine Trendwende hingelegt. TNT Express erzielte dank niedrigerer Abschreibungen einen Nettogewinn von 16 Millionen Euro nach einem Nettoverlust von 106 Millionen Euro im Vorjahresquartal.

Vestas weitet Nettoverlust unerwartet aus - Aktie fällt um 11%

Der weltgrößter Hersteller von Windkraftanlagen Vestas ist zum Jahresauftakt unerwartet noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Zu hohe Produktionskosten, weniger ausgelieferte Turbinen und zusätzliche Rückstellungen für Garantien belasten die Bilanz.

=== 

DJG/kko

(END) Dow Jones Newswires

May 02, 2012 07:13 ET (11:13 GMT)

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

© 2012 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

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