Ganz anders sieht es bei Vestas aus: Horrormeldung! Der Windanlagenbauer startet mit einem dicken Minus ins Jahr 2012. Zudem fiel der Verlust deutlich höher aus als befürchtet. Auch der Umsatz blieb hinter den Erwartungen zurück. "Überkapazitäten und eine schwache Nachfrage bedingt durch den Sparzwang in Europa bei den staatlichen Haushalten" sind laut Heibel daran schuld. Und die Probleme bei Vestas reißen nicht ab: 376 Windräder des Typs V90-3.0 MW müssen überprüft und möglicherweise noch einmal gewartet werden. Das könnte das Ergebnis mit bis zu 40 Millionen Euro belasten. Vestas prüft, ob ein Teil davon auf die Lieferanten abgewälzt werden kann. Zudem stehe das Geschäft in den USA auf dem Prüfstand. Wegen der anhaltenden Probleme kündigte Vestas an, die Entwicklung einer neuen Offshore-Plattform nicht mehr so schnell vorantreiben zu wollen. Der erste Prototyp der Anlage soll jetzt erst im Jahr 2014 in Betrieb genommen werden.Wann Vestas wieder Chancen auf einen Turnaround hat, was Dialog Semiconductor so stark macht und wie Anleger laut Stephan Heibel jetzt reagieren sollten, erfahren Sie hier im Small- & Midcap Report.Wenn Sie noch mehr über den Windanlagenbauer Vestas und seine schlechten Zahlen erfahren wollen, dann lesen Sie dazu auch folgenden Artikel bei Der Aktionär Online: Nordex-Konkurrent Vestas: Horrorzahlen