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ADP: US-Privatwirtschaft schafft im April weniger Jobs als erwartet

WASHINGTON (Dow Jones)--Der US-Arbeitsmarkt hat sich im April schwächer entwickelt als erwartet. Wie der Arbeitsmarkt-Dienstleister Automatic Data Processing Inc (ADP) berichtete, wurden gegenüber März 119.000 Stellen geschaffen. Ökonomen hatten einen Zuwachs um 175.000 erwartet. Hauptursache für die enttäuschenden Zahlen war der Industriesektor, der unter dem Strich sogar 5.000 Jobs einbüßte. Für den Vormonat wurde nach revidierten Angaben ein Plus von 201.000 Arbeitsplätzen gemeldet, nachdem zuvor 209.000 zusätzliche Jobs gemeldet worden waren.

Der ADP-Bericht stützt sich auf etwa 430.000 US-Unternehmen mit rund 24 Millionen Beschäftigten und lehnt sich an die Methodik des Bureau of Labor Statistics (BLS) an, das den offiziellen Arbeitsmarktbericht - unter Einschluss der öffentlichen Beschäftigung - für die USA herausgibt. Vor einiger Zeit hatte ADP methodologische Änderungen eingeführt, um eine größere Übereinstimmung mit der Methodik des BLS herzustellen.

Der ADP National Employment Report wird monatlich und jeweils vor Veröffentlichung der BLS-Daten zur Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft publiziert. Er soll damit frühzeitig Aufschluss über die Entwicklung des US-Arbeitsmarkts geben.

Der Arbeitsmarktbericht des BLS wird am Freitag veröffentlicht. Hier erwarten von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen, dass außerhalb der Landwirtschaft 168.000 zusätzliche Stellen entstanden sind. Die Arbeitslosenquote sehen sie unverändert bei 8,2 Prozent. Im März hatte sich der Jobzuwachs auf 120.000 Arbeitsplätze belaufen.

Webseite: www.adpemploymentreport.com 
 
   DJG/chg/hab 
 

(END) Dow Jones Newswires

May 02, 2012 08:44 ET (12:44 GMT)

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

© 2012 Dow Jones News
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