Heidelberger Druck will in Zukunft stärker auf Digital-Druck setzen, weil die Nachfrage in den alten Geschäftsfeldern sinkt. Aus diesem Grund wurde eine Lizenzvereinbarung mit einem Technologieunternehmen abgeschlossen.
Der weltgrößte Druckmaschinenbauer Heidelberger Druck will die Investitionsflaute mit einem forcierten Einstieg in den Digital-Druck überwinden. Heidelberg schloss dazu eine Lizenzvereinbarung mit dem israelischen Technologieunternehmen Landa ab, wie Vorstandschef Bernhard Schreier am Mittwoch vor Beginn der Branchenmesse Drupa in Düsseldorf sagte.
Der Branchenführer will mit Hilfe der Lizenz neue Druckmaschinen entwickeln, die Farbpartikel in Nano-Größe auf beliebige Materialien drucken können und damit vor allem für kleine bis mittlere Druckaufträge geeignet sind.
"Unser Umsatz im Digitaldruck soll dadurch mittelfristig auf einen dreistelligen Millionenbetrag steigen", begründete Schreier die Kooperation. Bisher erwirtschaftet Heidelberg das Gros seiner Umsätze von zuletzt gut 2,6 Milliarden Euro mit Druckmaschinen, die vor allem für große Auflagen in der Verpackungs- oder Werbeindustrie geeignet sind, ...
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