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LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

FEIERTAGSHINWEIS

DONNERSTAG: In Japan bleiben die Börsen wegen des Verfassungsgedenktags geschlossen.

FREITAG: In Japan bleiben die Börsen wegemn des "Tags des Grünens" geschlossen.

MÄRKTE AKTUELL (18.15 Uhr)

INDEX                   Stand      +-% 
Nasdaq-Future        2.726,50   +0,29% 
S&P-500-Future       1.397,00   -0,24% 
Euro-Stoxx-50        2.290,31   -0,71% 
Stoxx-50             2.406,08   -0,40% 
DAX                  6.710,77   -0,75% 
FTSE                 5.758,11   -0,93% 
CAC                  3.226,33   +0,42% 
DJIA                13.246,17   -0,25% 
S&P-500              1.400,89   -0,35% 
Nasdaq-Comp.         3.053,17   +0,09% 
Nasdaq-100           2.730,26   +0,12% 
Nikkei-225           9.380,25   +0,31% 
EUREX                   Stand  +-Ticks 
Bund-Future            141,65      +57 
 

FINANZMARKT USA

Zweifel an der Belebung des Arbeitsmarkts lasten auf den US-Aktienmärkten. Im April sind in den USA offenbar weniger neue Stellen entstanden als erwartet. Zudem gingen die Auftragseingänge der Industrie im März zurück. Enttäuschende europäische Konjunkturdaten verstärken den Druck auf die Kurse. Keinen Anlass zu Optimismus geben auch die Daten zu den Auftragseingängen. Vor diesem Hintergrund suchen die Anleger ihr Heil im Anleihemarkt. Dort sinkt die Rendite zehnjähriger US-Anleihen auf 1,91 Prozent. Der Ölpreis reagiert kaum auf die Lagerbestandsdaten des US-Energieministeriums. Am Aktienmarkt stehen Geschäftszahlen von Unternehmen aus der zweiten Reihe im Blick. Chesapeake Energy brechen um 11,7 Prozent ein, nachdem der Gaskonzern im ersten Quartal die Erwartungen des Marktes verfehlt hat. Überraschend gute Geschäftszahlen lassen TripAdvisor um 17,8 Prozent zulegen. Broadcom geben um 0,9 Prozent nach. Das Halbleiterunternehmen hat zwar im ersten Quartal mehr umgesetzt und verdient als erwartet, doch schrumpfte die Bruttomarge.

FINANZMÄRKTE EUROPA

Deutlich abwärts ist es am Mittwoch mit den europäischen Aktienmärkten gegangen. Konjunktursorgen in Europa und den USA drückten fast alle Branchen ins Minus. Solide Einkaufsmanagerindizes (PMIs) am Morgen aus China sorgten nur für ein kurzes Strohfeuer. Die überraschend schwachen Daten der europäischen Einkaufsmanager sorgten dann für Entsetzen. Umschichtungen in deutsche Anleihen trieben den Bund-Futures erneut auf ein Allzeit-Hoch. Auch aus den USA gab es negative Signale: Vor allem der ADP-Index für den US-Arbeitsmarkt enttäuschte massiv. "Das wird als schlechtes Omen für den offiziellen US-Arbeitsmarktbericht am Freitag gesehen", sagte ein Händler. Die Bereitschaft zu Käufen wurde zudem als extrem gering bezeichnet. Vor der EZB-Sitzung am Donnerstag, dem US-Arbeitsmarktbericht am Freitag und den Präsidentschafts-Wahlen in Frankreich am Sonntag wolle sich niemand zu weit aus dem Fenster lehnen. Gewählt wird zudem auch in Griechenland.

DEVISEN

DEVISEN   zuletzt  '+/- %  Mi, 8.00 Uhr  Di, 17.45 Uhr 
EUR/USD    1,3160  -0,44%        1,3218         1,3230 
EUR/JPY  105,5325  -0,64%      106,2127       106,0370 
EUR/CHF    1,2016   0,00%        1,2016         1,2018 
USD/JPY   80,1930  -0,20%       80,3565        80,1600 
GBP/USD    1,6204  -0,12%        1,6223         1,6225 
 

FINANZMÄRKTE OSTASIEN

Überraschend starke US-Industriedaten und ein besser als erwartet ausgefallener HSBC-PMI für China sorgten für Käufe. Zyklische Aktien aus den Export- und Rohstoffsektoren waren besonders gefragt. Am Devisenmarkt gab der als "sicherer Hafen" geltende Yen zum US-Dollar nach, während der südkoreanische Won auf den höchsten Stand seit fast vier Wochen stieg. Der australische Aktienmarkt blieb etwas hinter der Entwicklung der anderen asiatischen Börsen zurück. Kursgewinne im Rohstoffsektor wurden hier von Abschlägen bei Bankenwerten aufgewogen, die unter enttäuschenden Zahlen der Australia and New Zealand Banking Group (ANZ) litten. In Schanghai zählten die Aktien von Wertpapierhandelshäusern zu den deutlichsten Gewinnern und profitierten damit von der Meldung, dass die Regulierungsbehörde ab dem 1. Juni die Handelsgebühren für den A-Aktienmarkt senken wird. Citic Securities zogen um 1,3 Prozent an, Haitong Securities um 2,3 Prozent.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR

Bayer-Partner beantragt in den USA erweiterte Xarelto-Zulassung

Der Kooperationspartner von Bayer HealthCare, Janssen Research & Development, hat bei der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA die Zulassungen des Medikamentes Xarelto für weitere Indikationen beantragt. Der Gerinnungshemmer solle nun auch zur Behandlung tiefer Venenthrombosen oder Lungenembolien sowie zur Sekundärprävention wiederkehrender venöser Thromboembolien eingesetzt werden können, teilte die Bayer AG mit. Janssen ist eine Tochter des US-Pharmakonzerns Johnson & Johnson.

BMW hat keine Pläne für Werk in der Slowakei

Der weltgrößte Premiumautobauer BMW erwägt entgegen einem anderslautenden Medienbericht kein Werk in der Slowakei. Es gebe keine entsprechenden Pläne, sagte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage.

Lufthansa-AR-Chef Weber soll auch AR-Vorsitzender von Hapag-Lloyd werden

Hamburg hat den Lufthansa-Aufsichtsratsvorsitzenden Jürgen Weber als Vorsitzenden des Kontrollgremiums von Hapag-Lloyd vorgeschlagen. Damit nimmt die Stadt ihr Vorschlagsrecht als größte Anteilseignerin der Reederei wahr. Sie hatte vor kurzem weitere Hapag-Lloyd-Aktien von der TUI AG erworben und benötigt einen Nachfolger für den Ende Mai ausscheidenden TUI-Vorstandsvorsitzenden Michael Frenzel. Die Gremien von Hapag-Lloyd müssen der Berufung Webers noch zustimmen.

E.ON bestätigt nach gutem Auftakt die Jahresprognose

Der Energiekonzern E.ON hat mit soliden Zahlen zum ersten Quartal den Markt überrascht. Einen Tag vor der Hauptversammlung meldete der Düsseldorfer Versorger einen deutlichen Gewinnzuwachs. Allerdings war das vergleichbare Vierteljahr des Vorjahres von der Fukushima-Katastrophe und ihren Auswirkungen geprägt.

RWE mit Pfalzwerke-Verkauf vorerst gescheitert

Der Energiekonzern RWE kann seine Anteile an dem Regionalversorger Pfalzwerke AG vorerst nicht verkaufen. Der von RWE geforderte Kaufpreis sei für die interessierten Kommunen deutlich zu hoch und "wirtschaftlich absolut nicht vertretbar", sagte der Vorsitzende des Bezirkstages Pfalz, Theo Wieder, Dow Jones Energy Daily.

Heidelberger Druck baut Digitaldruck aus

Die Heidelberger Druckmaschinen AG baut ihr Geschäft mit Digitaldruck aus. Dazu hat das Unternehmen eine Kooperation mit dem israelischen Unternehmen Landa vereinbart. Zusammen wollen die beiden an der Entwicklung von Druckmaschinen auf Basis der Nanografie zusammenarbeiten.

Druckmaschinenhersteller hoffen auf Ende der Talfahrt

Nach mehrjähriger Durststrecke soll die Branchenmesse drupa die Talfahrt der deutschen Druckmaschinenhersteller beenden. Unternehmen wie Heidelberger Druck, Koenig & Bauer oder manroland hoffen auf neue Impulse, wenn am Donnerstag die alle vier Jahre stattfindende Nabelschau der Industrie beginnt. In der Vergangenheit war die drupa Garantin für volle Auftragsbücher. Dieses Jahr ist die Stimmung aber eher verhalten: Die sich abschwächende Konjunktur weltweit sowie der anhaltende Strukturwandel lassen die Unternehmen vorsichtig agieren.

Schuler enteilt den eigenen Prognosen und hebt Ausblick an

Bei der Schuler AG läuft es weiter rund. Der Spezialist für Umformtechnik ist in seinem ersten Geschäftshalbjahr 2011/12 den eigenen Prognosen enteilt und hat den Ausblick für das laufende Jahr angehoben.

DJG/raz

(END) Dow Jones Newswires

May 02, 2012 12:20 ET (16:20 GMT)

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

© 2012 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

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