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FEIERTAGSHINWEIS
DONNERSTAG: In Japan waren die Börsen wegen des Verfassungsgedenktags geschlossen.
FREITAG: In Japan bleiben die Börsen wegen des "Tags des Grünens" geschlossen.
MONTAG: In Großbritannien bleiben die Börsen wegen des "Early May Bank Holiday" geschlossen.
MÄRKTE AKTUELL (18.00 Uhr)
INDEX Stand +-% Nasdaq-Future 2.706,00 -0,79% S&P-500-Future 1.390,80 -0,48% Euro-Stoxx-50 2.287,10 -0,14% Stoxx-50 2.406,90 +0,03% DAX 6.785,23 +1,11% FTSE 5.766,55 +0,15% CAC 3.223,36 -2,97% DJIA 13.226,83 -0,31% S&P-500 1.395,28 -0,50% Nasdaq-Comp. 3.032,44 -0,90% Nasdaq-100 2.710,81 -0,88% EUREX Stand +-Ticks Bund-Future 141,71 +7
FINANZMARKT USA
Konjunktursorgen dominieren das Geschehen an den US-Märkten. Schlechte Nachrichten aus dem US-Dienstleistungssektor lasten auf den Aktienkursen. Ein zentrales Thema bleibt auch die Schuldenkrise in der Eurozone, die so bald nicht überwunden werden dürfte. Zur Eröffnung hatten die vorbörslich veröffentlichten, überraschend gut ausgefallenen Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe die Aktienkurse gestützt. Mit dem ISM-Index für das Dienstleistungsgewerbe erhielt der Markt dann aber einen Dämpfer. Der Index fiel im April stärker als erwartet auf einen Stand von 53,5. Europa ist ebenfalls keine Stütze. Dort hat sich die Stimmung mit der Pressekonferenz der Europäischen Zentralbank (EZB) zu ihrem Zinsentscheid eingetrübt. EZB-Präsident Mario Draghi rechnet zwar von einer Erholung im Jahresverlauf, sieht aber auch eine erhöhte Unsicherheit.
AUSBLICK UNTERNEHMEN
In den USA veröffentlichen u.a. folgende Unternehmen Geschäftszahlen (Prognose Gewinn/Aktie in Klammern):
22:00 Kraft Foods Inc (0,56 USD) 22:10 American International Group (AIG) (1,07 USD)
FINANZMÄRKTE EUROPA
Am den europäischen Aktienmärkten hat sich keine einheitliche Tendenz durchgesetzt. Nach deutlichen Kursgewinnen aufgrund guter Unternehmensberichte im frühen Geschäft verunsicherten am Nachmittag die Europäische Zentralbank und schwache US-Konjunkturdaten die Stimmung. Der ISM-Einkaufsmanager-Index für das nicht verarbeitende Gewerbe ist im April deutlich gefallen, damit haben sich die Wachstumserwartungen weiter verlangsamt. Der Index gilt als vergleichsweise verlässlicher Indikator, weil er einen größeren Teil der US-Wirtschaft abdeckt als der ISM für das produzierende Gewerbe. Nach einem sehr positiven Börsen-Vormittag hatte bereits die Europäische Zentralbank (EZB) für einen ersten Dämpfer gesorgt. Aussagen von EZB-Chef Mario Draghi, nach denen die Zentralbank auf ihrer Sitzung nicht über eine Zinssenkung diskutiert habe, warfen den Markt innerhalb weniger Minuten deutlich zurück. Im späten Geschäft hielten sich die Anleger dann zurück. Zum einen warten sie bereits auf den US-Arbeitsmarktbericht zum Monat April, der die Märkte erfahrungsgemäß durcheinanderwirbeln kann. Zum anderen sorgt die Ungewissheit über die Folgen der Wahlen in Frankreich und Griechenland für Vorsicht.
DEVISEN
DEVISEN zuletzt '+/- % Do, 8.45 Uhr Mi, 17.55 Uhr EUR/USD 1,3144 0,01% 1,3142 1,3152 EUR/JPY 105,6386 0,18% 105,4517 105,4716 EUR/CHF 1,2014 -0,02% 1,2017 1,2016 USD/JPY 80,3460 0,15% 80,2250 80,1950 GBP/USD 1,6185 0,05% 1,6177 1,6195
FINANZMÄRKTE OSTASIEN
Nach den Kursgewinnen vom Vortag dominierten leichte Gewinnmitnahmen und Zurückhaltung das Bild an den asiatischen Handelsplätzen. Im Vorfeld des morgigen US-Arbeitsmarktberichts und den Wahlen in Frankreich und Griechenland am Wochenende hätten sich viele Anleger an die Seitenlinie zurückgezogen, hieß es im Handel. Dazu gesellte sich Unsicherheit im Vorfeld der Ergebnisse der heutigen EZB-Sitzung. Belastend wirkten die am Vortag schwächer als erwartet ausgefallenen Arbeitsmarktdaten aus Europa und den USA. Vor allem zyklische Werte standen daher unter Abgabedruck. Am Devisenmarkt dominierte die Suche der Anleger nach vermeintlich sicheren Häfen: So war der US-Dollar gesucht, während der Australische Dollar und der Euro verkauft wurden.
+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR
E.ON kontert Kritik der Aktionäre an Expansionsplänen
Der Energieversorger E.ON lässt sich von Kritik der Aktionäre an seiner Expansionsstrategie nicht aus der Ruhe bringen. Die Anteilseigner werden unruhig. Einige von ihnen forderten den Konzern während der Hauptversammlung auf, das Geld angesichts der gewaltigen Auslandsabschreibungen der vergangenen Jahre im Konzern zu halten.
Gagfah will 37.800 Wohnungen verkaufen - Kreise
Der Immobilienkonzern Gagfah ist immer für eine Überraschung gut. Der neuste Coup: Das Unternehmen will 37.800 Wohnungen in Dresden verkaufen. Die Einheiten gehören zur Tochter Woba Dresden. "Der Verkauf könnte in einem halben Jahr abgeschlossen sein", sagte eine mit der Sache vertraute Person zu Dow Jones Newswires. Begonnen habe der Verkaufsprozess aber noch nicht. Laut Medienberichten soll die Investmentbank Leonardo den Auftrag erhalten haben, Käufer zu suchen.
GSW Immobilien rüstet sich mit Kapitalerhöhung für Zukäufe
Die GSW Immobilien AG hat sich finanziell für mögliche Zukäufe gerüstet. Über die Erhöhung des Kapitals seien brutto mehr als 200 Millionen Euro erlöst worden, teilte das MDAX-Unternehmen mit. Neben Akquisitionen sollen die frischen Mittel zur Optimierung der finanziellen Flexibilität verwendet werden.
Opel-Chef Stracke sieht trotz erneut herben Verlusts Fortschritte
Opel kommt bei den Bemühungen, wieder profitabel zu werden, offenbar langsam vom Fleck: "Obwohl mich die Geschäftszahlen absolut nicht zufriedenstellen, sehe ich jedoch viele Anzeichen für Fortschritte", schrieb Vorstandschef Karl-Friedrich Stracke in einem Brief an die Mitarbeiter.
Ford verkauft Werk für Autoinneraum-Komponenten an Faurecia
Der französische Automobilzulieferer Faurecia übernimmt ein Werk für Innenraumkomponenten des US-Autobauers Ford. Das Werk in Saline im Bundesstaat Michigan erzielt mit Cockpit-Modulen, Instrumententafeln, Türverkleidungen und Mittelkonsolen, die in acht Fordwerken in ganz Nordamerika montiert werden, einen Jahresumsatz von 1,1 Milliarden US-Dollar.
Opel bleibt der Bremsklotz für GM
Trotz der glänzenden Verkaufserfolge auf dem florierenden nordamerikanischen Heimatmarkt sowie in den Schwellenländern Asiens wird General Motors (GM) eine gewichtige Baustelle nicht los. Das Europageschäft mit seinen Marken Opel und Vauxhall macht dem US-Autogiganten nach wie vor zu schaffen.
Vattenfall legt dank Veräußerungen beim Nettogewinn kräftig zu
Der schwedische Stromkonzern Vattenfall hat im ersten Quartal dank Veräußerungen seinen Nettogewinn kräftig gesteigert und wird sein für Ende 2013 anvisiertes Kostenziel voraussichtlich schon ein Jahr früher erreichen. Insgesamt will das Unternehmen bis zum Jahresende 6 Milliarden schwedische Kronen, oder umgerechnet 677 Millionen Euro, einsparen. Vattenfalls Nettogewinn kletterte von 7,12 Milliarden auf 13,72 Milliarden Kronen massiv, wie der Konzern mitteilte.
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DJG/raz
(END) Dow Jones Newswires
May 03, 2012 12:05 ET (16:05 GMT)
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