New York (BoerseGo.de) - Der Börsengang der US-Beteiligungsgesellschaft Carlyle hat die Erwartungen nicht erfüllt. Der Ausgabepreis lag bei 22 US-Dollar. Erwartet wurden dagegen 23 bis 25 US-Dollar. Damit hat der Finanzinvestor 671 Millionen US-Dollar weniger erlöst als angestrebt, wie Bloomberg heute berichtet.
Die drei Firmengründer Daniel D'Aniello, William Conway und David Rubenstein haben keine eigenen Papiere verkauft. Der Konzern ist jetzt an der Börse mit 6,7 Milliarden US-Dollar bewertet. Vor der Finanzkrise 2007 war der Wert des Konzerns noch auf 20 Milliarden US-Dollar geschätzt worden. Der IPO dient zur Schuldentilgung und zur Finanzierung von Übernahmen.
Carlyle verwaltet ein Vermögen von rund 147 Milliarden US-Dollar. Marktbeobachtern zufolge hat die schlechte Kursentwicklung anderer Finanzinvestoren das Interesse geringer als erwartet ausfallen lassen. So hat die Aktie von Blackstone seit dem Börsengang 2007 etwa 50 Prozent an Wert verloren. Der Titel des Finanzinvestors Apollo gab seit dem IPO um rund ein Drittel nach.


