Auch bei Gigaset könnte demnächst die Spannung steigen - sowohl beim Unternehmen als auch bei der Aktie: Altlasten holen den Telefonhersteller ein. Gigaset wird von Evonik aufgefordert, eine Vertragsstrafe in Höhe von zwölf Millionen Euro zu zahlen. "Das hat mit dem Vorgängerunternehmen von Gigaset zu tun", sagt Peeters. Bei einem Konzernergebnis von 17,5 Millionen Euro im vergangenen Jahr würde die Zahlung einer Vertragsstrafe in Höhe von zwölf Millionen Euro Gigaset erheblich belasten. "Das Unternehmen selbst sieht sich vorbereitet, die Börse sieht das etwas anders", so der Experte.Was Evonik dem Telefonproduzenten Gigaset genau vorwirft, was diese potentielle Strafe bedeuten könnte, wie MorphoSys als Unternehmen derzeit dasteht und wie Anleger der beiden Konzerne jetzt reagieren sollten, sehen Sie in diesem Interview mit Roger Peeters von Close Brothers Seydler Research.


