Der Eurokurs
In den USA waren im April überraschend wenig Arbeitsplätze geschaffen worden. "Dies hat offenbar am Markt die Erwartung verstärkt, dass die US-Notenbank die Konjunktur nochmals durch Anleihenkäufe stützen könnte", sagte Stephan Rieke, Devisenexperte von der BHF-Bank. Eine erneute Geldflut in den USA würde den Dollar belasten. Eine nachhaltige Wirkung auf den Devisenmarkt durch den Arbeitsmarktbericht erwartet Rieke aber nicht. Schließlich seien die Daten zwar enttäuschend, aber insgesamt nicht schlecht ausgefallen. So waren im März und Februar mehr Arbeitsplätze geschaffen worden als zunächst ermittelt.
Die Unsicherheit an den Märkten bleibt hoch. Hier dürften laut Rieke zunächst die am Sonntag anstehenden Wahlen in Griechenland und Frankreich entscheidend sein. Ein Wahlsieg des Sozialisten Francois Hollande werde an den Märkten bereits erwartet, die Marktreaktionen seien aber trotzdem kaum schätzbar. "Schwieriger ist die Situation in Griechenland, da unklar ist, ob eine handlungsfähige Regierung gebildet werden kann", sagte Experte Rieke.
Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse
für einen Euro auf 0,81195 (0,81125) britische Pfund
AXC0231 2012-05-04/17:01