Der Gesundheitszustand von Julia Timoschenko soll sich weiter verschlechtert haben. Ukrainische Behörden teilten mit, dass der Chef der Berliner Charité erneut zur inhaftierten Politikerin gereist sei.
In den Fall der inhaftierten ukrainischen Oppositionspolitikerin Julia Timoschenko kommt Bewegung: Der Chef der Berliner Charité, Karl Max Einhäupl, reiste am Freitag in die Ukraine und besuchte die 51-jährige Ex-Regierungschefin nach Angaben der dortigen Behörden erneut im Gefängnis. Im Streit über einen möglichen Boykott der Fußball-EM drohte die Ukraine Deutschland zugleich mit wirtschaftlichen Konsequenzen.
Einhäupl wurde von ukrainischen Ärzten zu der Untersuchung begleitet, wie die ukrainische Gefängnisverwaltung mitteilte. Timoschenko habe "wegen eines noch laufenden Besuchs" von ukrainischen und deutschen Ärzten am Freitag nicht ihren Anwalt treffen können, hieß es in einer Stellungnahme.
In Deutschland wurde die Reise des Neurologen von offizieller Seite zunächst nicht bestätigt. Ein Außenamtssprecher sagte lediglich, es gebe zwischen den deutschen und ukrainischen Behörden laufend sehr intensive Bemühungen mit dem klaren Ziel, dass Timoschenko eine angemessene ...
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