Der Arbeitsmarkt tut US-Präsident Obama keinen Gefallen. Ein halbes Jahr vor der Wahl bleibt die Erwerbslosenquote historisch hoch - und das Jobwachstum ernüchternd schwach.
Die Erholung auf dem US-Arbeitsmarkt verläuft nach Ansicht von Ökonomen bedrohlich langsam. Die Wirtschaft habe im April lediglich 115 000 neue Stellen geschaffen, wie aus Daten des US-Arbeitsministeriums in Washington von Freitag hervorging. Das war der schwächste Zuwachs seit rund einem halben Jahr. Fachleute hatten zuvor eigentlich mit rund 160 000 neuen Jobs gerechnet.
Die Erwerbslosenquote sank von 8,2 Prozent im Vormonat auf 8,1 Prozent, dem niedrigsten Stand seit mehr als drei Jahren. Allerdings wurde der Rückgang vor allem damit begründet, dass sich viele Amerikaner aus der Gruppe der Arbeitssuchenden abgemeldet hätten. Eine der Ursachen dafür ist in der Regel, ...
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