Japan nimmt die Energiewende notgedrungen vorweg. Im Norden des Inselreichs geht der letzte Reaktor zu Wartungsarbeiten vom Netz. Seit dem GAU sperren sich die Regionen gegen deren Wiederinbetriebnahme.
Als Folge der Fukushima-Katastrophe muss Japan erstmals seit 42 Jahren komplett ohne Atomstrom auskommen. Am Wochenende ging in der weltweit drittgrößten Industrienation der letzte von 54 Atomreaktoren zu Wartungsarbeiten vom Netz. Der Betreiber des AKW Tomari auf der nördlichsten Hauptinsel Hokkaido fuhr Samstagnacht (Ortszeit) den Reaktor 3 Nacht zu Wartungsarbeiten herunter, wie japanische Medien berichteten.
Seit der Katastrophe von Fukushima im März 2011 machen die Regionen von ihrem Recht Gebrauch, die Wiederinbetriebnahme von gewarteten Meilern zu verhindern. ...
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