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MÄRKTE ASIEN/Europas Wahlen lassen die Kurse schmelzen

HONGKONG (Dow Jones)--Nach den Wahlen in Frankreich und Griechenland dominieren am Montag die Sorgen um die Stabilität der Eurozone das Marktgeschehen in Asien. Sowohl in Paris als auch in Athen könnte eine Abkehr von den bisherigen Sparanstrengungen bevorstehen, so die Befürchtung der Anleger. Dazu gesellt sich der schlechter als erwartet ausgefallene Arbeitsmarktbericht der USA vom Freitag. Die Aktienkurse geben kräftig nach, ebenso der Euro und der Ölpreis.

In Tokio geht es für den Nikkei nach einer feiertagsbedingten Pause von zwei Handelstagen um 2,8 Prozent auf 9.120 Punkte abwärts und damit auf den tiefsten Stand seit Mitte Februar. Der südkoreanische Kospi sackt um 1,8 Prozent auf 1.954 Punkte ab. Am chinesischen Markt verliert der Shanghai Composite 0,3 Prozent auf 2.446 Zähler, während der australische S&P/ASX 200 um 1,8 Prozent auf 4.315 Stellen nachgibt.

"Das Wahlergebnis in Griechenland sorgt für massive Unsicherheit für das Land als auch für die gesamte Eurozone", heißt es von Goldman Sachs. Sowohl der Sieger der französischen Präsidentschaftswahl, Francois Hollande, als auch das in Griechenland deutlich erstarkte Linksbündnis Syriza haben im Vorfeld der Wahlen eine Abkehr der Spar- und Reformpolitik zur Eindämmung der europäischen Schuldenkrise befürwortet.

Überdies wecken schwache Arbeitsmarktdaten aus den USA neue Zweifel an der Erholung der US-Wirtschaft. Wie am Freitag bekannt gegeben wurde, wurden in den USA außerhalb der Landwirtschaft im April 115.000 Arbeitsplätze geschaffen. Volkswirte hatten indes mit 168.000 neuen Stellen gerechnet.

Zyklische Werte aus den Rohstoff- und Exportsektoren sowie Finanztitel zählen zu den stärksten Verlierern am Aktienmarkt. In Australien brechen BHP Billiton und Fortescue Metals jeweils um fast 4 Prozent ein, während es in Hongkong für PetroChina um 2,7 Prozent und für CNOOC um 3,6 Prozent abwärts geht. Am japanischen Markt sinken Honda Motor um 3,9 Prozent und Nomura um 5 Prozent.

Am Devisenmarkt kostet ein Euro noch 1,2955 US-Dollar, nach einem Stand am späten Freitagabend (MESZ) von 1,3085 Dollar. Auch der Ölpreis hat seine Verluste der vergangenen Woche über das Wochenende weiter ausgebaut. Ein Barrel Leichtöl der Sorte WTI kostet noch 97,07 US-Dollar, nach 98,49 am Freitagabend.

INDEX                               Stand  +- in %  Handelsende 
aktuell                                     (MESZ) 
S&P/ASX 200 (Sydney)             4.315,30   -1,84%        08.00 
Nikkei-225 (Tokio)               9.125,39   -2,72%        08.00 
Kospi (Seoul)                    1.953,75   -1,78%                 08.00 
Shanghai-Composite (Schanghai)   2.445,68   -0,26%        09.00 
Hang-Seng-Index (Hongkong)      20.573,14   -2,43%        10.00 
Straits-Times (Singapur)         2.937,02   -1,79%        11.00 
 
DEVISEN    zuletzt  +/- %   0.00 Uhr  Fr, 10.40 Uhr 
EUR/USD     1,2976  -0,4%     1,3025        1,31319 
EUR/JPY   103,5236  -0,4%   103,9535      105,27054 
USD/JPY    79,7790  -0,0%    79,7990         80,166 
USD/KRW  1135,8500  +0,4%  1135,8500         1132,4 
USD/CNY     6,3044     0%     6,3044         6,3044 
AUD/USD     1,0134  -0,2%     1,0153        1,02516 
DJG/DJN/kko 
 

(END) Dow Jones Newswires

May 07, 2012 00:33 ET (04:33 GMT)

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

© 2012 Dow Jones News
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