Die Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Kursziel für die Aktien von AT&S von 8,70 auf 9,00 Euro angehoben. Das "Verkauf"-Votum wird hingegen unverändert ausgegeben.
Der führenden Hersteller von Leiterplatten in Europa leide im größten Segment "Communicatons" vor allem unter einem niedrigerem Produktionsvolumen im chinesischen Werk Chionqging aufgrund der dortigen Neujahrsfeierlichkeiten, hieß es in der Studie. RCB-Experte Daniel Damaska sieht auch im Bereich "Industrial/Medical" wenig Möglichkeiten für eine Erholung vom Zwei-Jahres-Tief. Dadurch würden die positiven Entwicklungen bei "Automotives" weitgehend absorbiert werden, schrieb Damaska.
Die Gewinnprognose beläuft sich für die Jahre 2012 und 2013 auf jeweils 1,17 Euro je Aktie. Für 2013 gehen die Analysten von einem Gewinn von 1,22 Euro je Titel aus. Die Dividende wird für 2012 auf 0,35 Euro je Anteilsschein geschätzt. 2013 soll sie bei 0,43 Euro liegen und 2014 dann leicht auf 0,44 Euro je Aktie steigen.
An der Wiener Börse notierten die Papiere von AT&S am Dienstagnachmittag mit einem Minus von 1,76 Prozent bei 8,95 Euro.
Analysierendes Institut Raiffeisen Centrobank
(Schluss) nuk/ger
WKN 922230 ISIN AT0000969985 WEB http://www.ats.net
AFA0117 2012-05-08/17:28
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