"Dann kommt hinzu, dass der Bereich Service und Wartung bei Gildemeister enorm angezogen hat", so Steyer weiter. Im ersten Quartal profitierte der Werkzeugmaschinenhersteller auch von einer stabilen Konjunktur und übertraf die ohnehin schon hohen Markterwartungen. Zudem kletterte der Auftragseingang um 36 Prozent auf 605,1 Millionen Euro. Laut Steyer sollte der positive Trend bei Gildemeister anhalten, sofern die Weltkonjunktur sich nicht eintrübt. Wenn die Märkte in Asien, Osteuropa, Amerika, die wichtig für Gildemeister sind, weiterhin stark sind, "dann sind weitere Zuwächse möglich", sagt der Experte. Trotz deutlicher Zuwächse bei allen wichtigen Geschäftszahlen im ersten Quartal hält Gildemeister noch an der Prognose für das laufende Jahr fest. Das Geschäft läuft aber so gut, dass sich Gildemeister zutraut, schon jetzt eine höhere Dividende für 2012 in Aussicht zu stellen. Deren Höhe steht aber noch nicht fest.Was für Gildemeister 2012 noch möglich ist, warum die Kooperation mit dem japanischen Unternehmen Mori Seiki laut Sebastian Steyer "ein Türöffner" für Gildemeister ist und warum die Aktie für Neueinsteiger trotzdem kein Kauf ist, erfahren Sie in diesem Interview.


