Ende 2010 feierte Bundeskanzlerin Angela Merkel die Kernkraft noch als unverzichtbare Brückentechnologie - doch dann kam es anders. Nach dem Atomunfall im japanischen Fukushima wurde der Atomausstieg beschlossen - für die Energieversorger ein Desaster. Am Donnerstag legt RWE Zahlen für die ersten drei Monate dieses Jahr vor. Erwartet wird nichts Gutes: Laut Analysten geht das Ergebnis weiter zurück. Schuld sind der Atomausstieg, eine niedrigere Stromnachfrage sowie eine geringere Produktion nach dem Aus von zwei Atommeilern. Beim größten deutschen Strom- und Gasversorger Eon wird es nicht mehr so spannend, hier sind die Eckdaten bereits bekannt. Der Stromkonzern hat in den ersten drei Monaten mehr Gewinn gemacht als im Vorjahreszeitraum. Die endgültigen Zahlen präsentiert Eon am Mittwoch. Spannend könnte allerdings der Ausblick von Eon werden. Was die Analysten von den Zahlen der beiden Energieversorger erwarten und wie der Anleger reagieren sollte, sehen Sie in diesem Beitrag.
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