FRANKFURT (Dow Jones)--Der Unterhaltungskonzern Walt Disney hat zu Jahresbeginn ein Fünftel mehr verdient. Höhere Umsätze im Fernsehgeschäft und durch Freizeitparks glichen die Einbußen im Filmsegment mehr als aus. Weil die Ergebnisse über den Schätzungen der Analysten lagen, stiegen die Aktien des Konzerns im frühen nachbörslichen Handel um 2,4 Prozent.
Von Januar bis März erzielte Disney bei einem sechs Prozent höheren Umsatz von 9,6 Milliarden US-Dollar einen Gewinn von 1,14 Milliarden Dollar. Vor einem Jahr waren es noch 942 Millionen Dollar. Bereinigt um Sondereffekte lag der Gewinn bei 58 Cent je Anteilsschein, was mehr war als die 55 Cent der durchschnittlichen Analystenschätzung.
Schon seit Jahresbeginn haben Disney-Papiere um 18 Prozent zugelegt, weil der Konzern im vergangenen Jahr immer bessere Zahlen vorgelegt hat. In die Themenparks strömen wieder mehr Besucher und bei den Fernsehsendern sticht insbesondere der Sportkanal ESPN heraus, dessen Einnahmen steigen.
Am Wochenende hatte das Disney-Studio mit dem Filmstart von "The Avengers" Schlagzeilen gemacht, der beim Debüt in Nordamerika mehr als 200 Millionen Dollar einspielte. Für die Zahlen des zweiten Geschäftsquartals war das aber zu spät. Da spielte eher der Science-Fiction-Held "John Carter" die Hauptrolle, der Disney 250 Millionen Dollar Verlust einbrachte.
DJG/DJN/mmr/ros
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May 08, 2012 16:51 ET (20:51 GMT)
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