Zürich (ots) - Bei Clariant ist, wie in anderen Betrieben der
chemischen Industrie, ein grosser Stellenabbau im Gange. Jetzt dürfen
sich die Angestellten wenigstes über etwas mehr Lohn freuen. Der
Angestelltenvertretung Einzelarbeitsvertrag (EAV) und der
Betriebskommission ist es gelungen, mit der Geschäftsleitung von
Clariant eine Erhöhung der Löhne um durchschnittlich 1,3 Prozent
auszuhandeln. Auf einen Lohngleicheitsdialog will das Management aber
nicht eintreten.
Der Vorstand der Angestellten-Vereinigung Clariant Schweiz (AVCS)
und seine Vertreter in der Angestelltenvertretung EAV bereiteten sich
dieses Jahr besonders intensiv und seriös auf die Lohnverhandlungen
vor. Dies, weil sie in einer Zeit, in der die Schliessung eines
grossen Teils des Betriebs in der Schweiz allmählich abgeschlossen
wird, ein Resultat erreichen wollten, welches eine Motivationsspritze
für die verbleibenden Mitarbeitenden darstellt. Und schliesslich
haben diese Mitarbeiter trotz schwieriger Umstände das "beste
Ergebnis der vergangenen zehn Jahre" für Clariant erarbeitet.
Ergebnis lässt sich sehen
Die Verhandlungsdelegation hat taktisch geschickt verhandelt und
konnte mit ihren Argumenten überzeugen. "1,3% mehr Lohn, das lässt
sich im Vergleich mit anderen Unternehmen der Branche sehen", findet
Gert Ruder, Präsident der AVCS.
Von der Lohnerhöhung profitieren werden sowohl die im EAV als auch
die nach GAV angestellten Mitarbeitenden der Clariant Gesellschaften
in der Schweiz. Die Erhöhung wird auf den 1. Juli 2012 wirksam.
Wermutstropfen fehlender Lohngleichheitsdialog
Perfekt wäre das Resultat für die Verhandlungsdelegation gewesen,
wenn Clariant wie vorgeschlagen auf einen Lohngleichheitsdialog
eingestiegen wäre. Die AVCS und die Angestellten Schweiz sind
enttäuscht, dass Clariant diese Chance, sich in dieser Hinsicht als
moderner Arbeitgeber zu profilierten, nicht ergriffen hat.
Originaltext: Angestellte Schweiz / Employés Suisse
Digitale Medienmappe: http://www.presseportal.ch/de/pm/100006251
Medienmappe via RSS : http://www.presseportal.ch/de/rss/pm_100006251.rss2
Kontakt:
Gert Ruder, Präsident Angestelltenvereinigung AVCS, Mobile 079 318 76
59
Hansjörg Schmid, Kommunikation Angestellte Schweiz, Tel. 044 360 11
21,
Mobile 076 443 40 40
chemischen Industrie, ein grosser Stellenabbau im Gange. Jetzt dürfen
sich die Angestellten wenigstes über etwas mehr Lohn freuen. Der
Angestelltenvertretung Einzelarbeitsvertrag (EAV) und der
Betriebskommission ist es gelungen, mit der Geschäftsleitung von
Clariant eine Erhöhung der Löhne um durchschnittlich 1,3 Prozent
auszuhandeln. Auf einen Lohngleicheitsdialog will das Management aber
nicht eintreten.
Der Vorstand der Angestellten-Vereinigung Clariant Schweiz (AVCS)
und seine Vertreter in der Angestelltenvertretung EAV bereiteten sich
dieses Jahr besonders intensiv und seriös auf die Lohnverhandlungen
vor. Dies, weil sie in einer Zeit, in der die Schliessung eines
grossen Teils des Betriebs in der Schweiz allmählich abgeschlossen
wird, ein Resultat erreichen wollten, welches eine Motivationsspritze
für die verbleibenden Mitarbeitenden darstellt. Und schliesslich
haben diese Mitarbeiter trotz schwieriger Umstände das "beste
Ergebnis der vergangenen zehn Jahre" für Clariant erarbeitet.
Ergebnis lässt sich sehen
Die Verhandlungsdelegation hat taktisch geschickt verhandelt und
konnte mit ihren Argumenten überzeugen. "1,3% mehr Lohn, das lässt
sich im Vergleich mit anderen Unternehmen der Branche sehen", findet
Gert Ruder, Präsident der AVCS.
Von der Lohnerhöhung profitieren werden sowohl die im EAV als auch
die nach GAV angestellten Mitarbeitenden der Clariant Gesellschaften
in der Schweiz. Die Erhöhung wird auf den 1. Juli 2012 wirksam.
Wermutstropfen fehlender Lohngleichheitsdialog
Perfekt wäre das Resultat für die Verhandlungsdelegation gewesen,
wenn Clariant wie vorgeschlagen auf einen Lohngleichheitsdialog
eingestiegen wäre. Die AVCS und die Angestellten Schweiz sind
enttäuscht, dass Clariant diese Chance, sich in dieser Hinsicht als
moderner Arbeitgeber zu profilierten, nicht ergriffen hat.
Originaltext: Angestellte Schweiz / Employés Suisse
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59
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