Der französische Energiekonzern Electricite
de France (EDF) hat abermals vom steigenden Absatz von
Atomstrom auf dem Heimatmarkt profitiert. Der Umsatz sei im ersten
Quartal 2012 organisch um 6,5 Prozent auf 20,8 Milliarden Euro
gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluss
in Paris mit. In Frankreich habe der Absatz nicht zuletzt wegen der
Kältewelle im Februar um 5,1 Prozent zugelegt. Zu einem kleineren
Teil habe sich auch eine Tarifanhebung vom Sommer 2011 positiv
ausgewirkt. In Großbritannien sank der Umsatz organisch um 1,3
Prozent; bereinigt um Währungseffekte, die das Ergebnis um 86
Millionen Euro verbesserten, stieg er jedoch leicht. In Italien, wo
EdF im vergangenen Jahr den Strom- und Gasversorger Edison
übernommen hatte, setzten die Franzosen organisch 18,6 Prozent mehr
ab, auch hier unterstützten höhere Strompreise das Ergebnis.
Die Jahresziele bestätigte EdF. Dem entsprechend werde in den
Jahren 2011 bis 2015 das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und
Abschreibungen) im Durchschnitt jährlich um 4 bis 6 Prozent zulegen,
der Gewinn ohne Sondereffekte solle um durchschnittlich 5 bis 10
Prozent steigen. Die Dividende soll im Vergleich zu der für das Jahr
2011 ausgezahlten Gewinnausschüttung von 1,15 Euro je Aktie stabil
gehalten werden./wiz/he
ISIN FR0010242511
AXC0404 2012-05-10/18:34