Anzeige
Mehr »
Dienstag, 09.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Pentagon in Alarmbereitschaft? Dieser Rohstoff könnte jetzt Gold in den Schatten stellen
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
171 Leser
Artikel bewerten:
(0)

MÄRKTE USA/Griechenland-Hoffnungen sorgen für leichte Erholung

NEW YORK (Dow Jones)--Erste Anzeichen für eine politische Entspannung in Griechenland und ein unerwarteter Rückgang bei den wöchentlichen US-Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe haben an Wall Street am Donnerstag für leicht steigende Kurse gesorgt. Allerdings gaben die Indizes in den letzten Minuten des Handels einen Teil der Gewinne wieder ab. So steigt in Griechenland die Aussicht auf eine Allparteien-Regierung. Zudem ist die Sorge einer möglichen Staatspleite erst einmal gebannt, denn die EU stellt sich einer vollständigen Auszahlung der Griechenland zugesagten nächsten Hilfstranche nicht in den Weg. Positive Nachrichten gab es auch aus Spanien. Der spanische Staat wird 45 Prozent an dem angeschlagenen Sparkassenkonzern Bankia übernehmen.

Für den Dow-Jones-Index ging es um 0,2 Prozent auf 12.855 Punkte nach oben. Es war damit der erste Anstieg nach zuletzt sechs Handelstagen in Folge mit Abgaben. Der S&P-500 legte um 0,3 Prozent auf 1.358 Punkte zu. Der Nasdaq-Composite verlor dagegen einen Punkt auf 2.934 Punkte. Umgesetzt wurden 0,78 (Mittwoch: 0,94) Milliarden Aktien. Dabei standen den 1.910 (975) Kursgewinnern 1.115 (2.068) -verlierer gegenüber, 120 (100) Titel schlossen den Handel unverändert.

Weiterhin wird gebannt nach Griechenland geschaut. Die Frage ist, ob nach den Wahlen am Wochenende nun eine tragfähige Mehrheit für eine Regierung gefunden wird. Die ersten beiden Anläufe sind bereits gescheitert. Nun ist der Führer der Pasok-Partei, Evangelos Venizelos, mit der Bildung einer neuen Regierung beauftragt. Seine Partei verfehlte gemeinsam mit der konservativen Nea Dimokratia von Antonis Samaras die Mehrheit knapp. Das Zünglein an der Waage könnte nun die Partei von Fotis Kouvelis, die "Demokratische Linke", werden. Sie schlägt eine Allparteienregierung vor und spricht sich für einen verbleib Griechenlands im Euro-Europa aus.

Dazu kamen positive Konjunkturdaten aus den USA. Die wöchentlichen Daten zum US-Arbeitsmarkt sind besser als erwartet ausgefallen. Die Zahl der um staatliche Leistungen ersuchenden Personen verringerte sich, Volkswirte hatten mit einer Zunahme gerechnet. Des Weiteren legten im März die Ex- und Importe deutlich zu, das Handelsbilanzdefizit fiel allerdings höher als prognostiziert aus.

Der Ölpreis wurde von den positiven US-Arbeitsmarktdaten leicht beflügelt. Öl der Sorte WTI stieg wieder über die Marke von 97 Dollar und notierte zum Settlement bei 97,08 Dollar. Teilnehmer sprachen aber auch von einer leichten technischen Erholung, nachdem es am Ölmarkt zuletzt sechs Handelstage in Folge nach unten gegangen war. Die Abwärtstendenz sei weiterhin intakt, ergänzte ein Händler.

Der griechenlandgebeutelte Euro erholte sich etwas, verpasste allerdings den Sprung über die Marke von 1,30 Dollar. Die Notierungen der US-Staatsanleihen zeigten sich mit Abgaben, kamen nach einer gut verlaufenen Auktion 30-jähriger Notes von ihren Tagestiefs wieder deutlich zurück. So stieg die Zahl der indirekten Gebote, ein Gradmesser für das Interesse ausländischer Investoren, auf den höchsten Stand seit September 2011. Die Rendite der zehnjährigen Anleihen notierte bei 1,89 Prozent.

Bei den Einzelwerten fielen Cisco Systems um 10,5 Prozent. Der Netzwerk-Ausrüster hat einen enttäuschenden Ausblick gegeben. Für das vierte Quartal stellt Cisco einen Umsatzzuwachs von 2 bis 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und einen bereinigten Gewinn je Aktie von 44 bis 46 Cent je Aktie in Aussicht. Analysten hatten indessen mit einem Umsatzplus von 7 Prozent und einem Ergebnis je Aktie von 49 Cent gerechnet. Mit den ebenfalls bekannt gegebenen Drittquartalsergebnissen lag Cisco im Rahmen der Erwartungen.

Priceline.com sanken um 5,3 Prozent, nachdem das Online-Reiseportal im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres zwar ein Gewinnwachstum von 73 Prozent hingelegt hat und damit die Erwartungen von Analysten übertroffen hat, allerdings zeigten sich Marktteilnehmer enttäuscht vom Ausblick des Unternehmens.

Avon reduzierten sich um 3,3 Prozent, obwohl der Parfum- und Kosmetikkonzern Coty sein Angebot für Avon nachgebessert und zudem Investor Warren Buffett für die geplante Übernahme mit ins Boot geholt hat. Coty erhöhte das Angebot auf 10,69 Milliarden Dollar. Damit bietet das Unternehmen nun 24,75 Dollar je Aktie und damit 6,5 Prozent mehr als vorher.

INDEX           zuletzt  +/- %  absolut 
DJIA          12.855,04   0,16    19,98 
S&P-500        1.357,99   0,25     3,41 
Nasdaq-Comp.   2.933,64  -0,04    -1,07 
Nasdaq-100     2.616,24  -0,19    -5,11 
 
 
KUPON   LAUFZEIT  KURS       ÄNDERUNG    RENDITE  ÄNDERUNG 
1/4%    2-year    99 31/32   unchg       0,262%   +0,0BP 
1/4%    3-Year    99 20/32   dn 0/32     0,376%   +0,5BP 
7/8%    5-year   100 15/32   dn 3/32     0,777%   +1,7BP 
1 1/4%  7-Year    99 27/32   dn 5/32     1,273%   +2,3BP 
2%      10-year   98 23/32   dn 6/32     1,891%   +2,2BP 
3 1/8%  30-year  101  8/32   dn 13/32    3,061%   +2,2BP 
 
 
DEVISEN   zuletzt  '+/- %  Do, 9.08 Uhr  Mi, 17.53 Uhr 
EUR/USD    1,2946  -0,08%        1,2957         1,2948 
EUR/JPY  103,5279   0,28%      103,2370       103,0970 
EUR/CHF    1,2011  -0,01%        1,2012         1,2011 
USD/JPY   79,9685   0,37%       79,6755        79,6300 
GBP/USD    1,6153   0,09%        1,6138         1,6132 
 
 
DJG/DJN/ros 
 

(END) Dow Jones Newswires

May 10, 2012 16:21 ET (20:21 GMT)

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

© 2012 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Software-Rebound Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.