Der französische Energiekonzern GDF Suez
Eon trennt sich von Randgeschäften, um die Belastungen aus Energiewende und Atomausstieg in Deutschland besser verkraften zu können. Der Konzern hofft durch Verkäufe insgesamt mehr als 15 Milliarden Euro einnehmen zu können. Eon-Finanzchef Markus Schenck hatte zuletzt gesagt, beim Verkauf des Eon-Gasnetzes unter dem Namen Open Grid Europe sei die Endphase erreicht. Das Geschäft könne vermutlich noch in diesem Monat über die Bühne gehen.
Interessierte Bieter hatten bis zum 9. Mai Zeit, Angebote vorzulegen, wie dpa-AFX bereits berichtet hatte. Am 16. Mai wolle dann der Aufsichtsrat des Düsseldorfer Versorgers den Zuschlag erteilen. Dem Vernehmen nach hofft Eon auf einen Erlös von zwei bis drei Milliarden Euro.
Neben GDF sollen noch drei andere Parteien Gebote vorgelegt
haben, so die Zeitung. Eine Gruppe setze sich aus dem belgischen
Energiekonzern Fluxy und dem Investor Global Infrastructure Partners
(GIP) zusammen. Einem zweiten Konsortium gehöre der Versicherer
Allianz
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AXC0060 2012-05-11/08:31
