Der Spezialist für Netzwerke und
Glasfaserkabel Euromicron
Die weiterhin hohe Nachfrage nach Infrastrukturlösungen in Deutschland deute auf eine gute Geschäftsentwicklung hin, hieß es im Bericht. Es gebe derzeit keine Technik am Horizont, die den Ausbau breitbandiger Netze überflüssig machen könnte. Der Auftragseingang wuchs zu Jahresbeginn um mehr als ein Drittel auf 87,5 Millionen Euro. Daher bekräftigte Euromicron die Jahresprognose, wonach der Umsatz zwischen 330 und 345 Millionen Euro herauskommen und die EBIT-Marge 8 bis 11 Prozent erreichen soll. Vorbörslich lag die Aktie leicht im Minus. Börsianer rechnen aber mit einer schwachen Eröffnung des Marktes.
Euromicron erzielt fast 90 Prozent seines Umsatzes in Deutschland. Aber auch in Italien, Österreich, Frankreich und Polen ist das Unternehmen aktiv. Durch den Fokus auf den Heimatmarkt sind die Frankfurter derzeit wenig von den Konjunkturturbulenzen in einigen europäischen Ländern betroffen. Aber auch Euromicron spürt, dass die Umsätze in der Eurozone insgesamt leicht unter dem Vorjahresniveau liegen.
In diesem und dem folgenden Jahr will sich Euromicron neben Investitionen in seine Produkte und Mitarbeiter auf die Integration des Zukaufs konzentrieren und seine Strukturen anpassen. Danach soll der Umsatz über die Marke von 500 Millionen Euro steigen. Neben Wachstum aus eigener Kraft hat Euromicron dazu auch Beteiligungen ins Auge gefasst./stb/fn/kja
ISIN DE000A1K0300
AXC0067 2012-05-11/08:45
