Nutzer der E-Mail-Dienste von Microsoft
Motorola hatte mit dem Patent zur Datensynchronisation, das noch
aus Zeiten der Pager stammt, bereits den E-Mail-Diensten von Apple
Apple legte zwar nach der Entscheidung des Mannheimer Landgerichts Berufung beim Oberlandesgericht Karlsruhe ein. Das Push-Verbot wurde jedoch nicht ausgesetzt.
Im Fall von Microsoft würde ein Urteil zu Gunsten von Motorola deutlich größere Kreise ziehen: Betroffen wäre auch die ActiveSync-Technologie, über die Mitarbeiter vieler Unternehmen von unterwegs auf die Exchange-Server zugreifen. Microsoft zeigte sich entsprechend zufrieden, dass sich das Gericht die Zeit für einen gründlicheren Blick auf den Fall nehme.
Microsoft argumentiert unter anderem, dass seine Technologie schon vor Motorolas Patentantrag im Einsatz gewesen sei. Der deutsche Patentexperte Florian Müller, der die Streitigkeiten in der Branche beobachtet, rechnet damit, dass sich das Verfahren jetzt um mehrere Monate verlängern könnte.
Microsoft und Motorola sind in einen großen Patentstreit mit gegenseitigen Vorwürfen verwickelt, der zu großen Teilen vor deutschen Gerichten ausgefochten wird./so/DP/wiz
ISIN US0378331005 US5949181045
AXC0148 2012-05-11/11:35


