Die asiatischen Börsen haben am Freitag den dritten Tag in Folge nachgegeben. Die Nachricht vom Milliardenverlust der US-Investmentbank JPMorgan hatte dem Markt die Stimmung vermiest. Dazu kamen enttäuschende Konjunkturdaten aus China und Indien. JPMorgan hatte sich mit einem riskanten Handelsportfolio kräftig verspekuliert. Seit Anfang April hat das Wall-Street-Institut rund zwei Milliarden US-Dollar oder umgerechnet 1,5 Milliarden Euro bei riskanten Finanzwetten verloren.
"Ich gehe davon aus, dass das eine einmalige Sache ist, aber die Nachricht kommt in einer ohnehin schlechten Woche, in der viele Anleger Risikopositionen abstoßen", sagte ein Investmentstratege. Von anderen Experten hieß es, dass die chinesische Wirtschaft angesichts der jüngsten Daten nicht gut aussehe. Es gebe daher große Hoffnungen auf eine baldige Lockerung der Geldpolitik.
Der MSCI Asia Apex 50, der die Aktienkurse der 50 größten
Unternehmen Asiens exklusive Japan abbildet, sank um 1,38 Prozent
auf 807,29 Punkte. In China gab der Shenzhen CSI 300 Index, der die
Aktien der 300 größten Unternehmen vom chinesischen Festland mit
einer Börsennotierung in Shanghai oder Shenzhen enthält, um 0,76
Prozent auf 2.636,92 Punkte nach. Für den Hongkonger Hang-Seng-Index
In Tokio drückte ein enttäuschender Ausblick von Sony auf die
Laune. Der japanische Leitindex Nikkei 225
ISIN XC0009692440 HK0000004322
AXC0175 2012-05-11/12:29


