Die Hoffnung auf eine erfolgreiche
Regierungsbildung in Griechenland hat Europas Börsen am Freitag nur
kurzfristig beflügelt. Gegen Mittag stand der EuroStoxx 50
Bereits am Morgen hatten Fehlspekulationen der US-Investmentbank JPMorgan auf die Laune gedrückt. Im weiteren Verlauf belasteten zusätzlich Aussagen der EU-Kommission, wonach zufolge Spanien und Frankreich ihre Defizitziele verfehlen. Als Grund für die zwischenzeitliche Stimmungsaufhellung hatten Händler die neuesten Meldungen aus Griechenland genannt, wo sich erste kleine Erfolge bei den schwierigen Gesprächen zur Regierungsbildung abzeichnen. Demnach sind auch die griechischen Konservativen bereit, an einer pro-europäischen Koalitionsregierung teilzunehmen.
Europaweit gaben Rohstoffaktien im Branchenvergleich am
stärksten nach: Der Subindex
Bevor am Nachmittag Konjunkturdaten aus den USA weitere Impulse
geben können, standen einigev Unternehmen mit Zahlen im Mittelpunkt
der Aufmerksamkeit. Axa
Credit Agricole
In London standen die Papiere von Barclays unter Druck. Mit
einem Abschlag von knapp drei Prozent waren die Titel einer der
größten Verlierer im Leitindex FTSE 100. Auch Minen- und
Rohstofftitel wie Rio Tinto, Vedanta Ressources
ISIN GB0001383545 FR0003500008 EU0009658145 EU0009658160
AXC0176 2012-05-11/12:34
