Die Opel-Mitarbeiter in Bochum müssen weiter zittern. Denn Mutterkonzern General Motors muss seine Kapazitäten in Europa abbauen und die Kosten senken. Deutschland soll ganz oben auf der Streichliste stehen.
Eigentlich sollte dieses Jahr gefeiert werden. Doch das 150-jährige Jubiläum von Opel könnte zu Trauerfeier werden. Die Opel-Arbeitnehmervertreter sind alarmiert. Seit Monaten verhandelt das Management mit den Arbeitnehmern über einen neuen Sanierungsplan für das ramponierte Unternehmen. Ursprünglich sollte Opel bereits im vergangenen Jahr wieder ein ausgeglichenes Ergebnis vorlegen. Davon sind ist Opel heute weit entfernt
Opel kommt einfach nicht vom Fleck. Angesichts rückläufiger Verkäufe musste der US-Mutterkonzern General Motors (GM) in seinem Europageschäft auch im ersten Quartal einen herben Verlust verkraften. Das Minus lag operativ bei 256 Millionen Dollar oder umgerechnet 195 Millionen Euro. In den USA wächst der Druck auf GM, die Probleme in Übersee zu lösen.
"Europa bleibt eine Baustelle", räumte zuletzt auch Konzernchef Dan Akerson in Detroit ein. Im Vorjahreszeitraum hatte der Konzern hier noch einen kleinen Gewinn eingefahren, dann jedoch gingen die Verkäufe wegen der Schuldenkrise deutlich zurück und am Ende des Jahres stand ein Verlust von 747 Millionen Dollar. Es war der fünfte Jahresverlust in der Region in Folge.
Die neuesten Zahlen zeigten, dass Opel schnell weitere Kapazitäten abbauen müsse, sagt Experte Stefan ...
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