Der von internem Streit der Aktionäre und
schwindendem Geschäft gebeutelte Kunststoffhersteller Balda
Die Aktionäre beschlossen, den zum Juni auslaufenden Vertrag mit Müser um zwei Jahre zu verlängern. Die Aktionäre erhalten eine Dividende von 1,30 Euro je Aktie, insgesamt 77 Millionen Euro. Das Geld stammt aus dem Verkauf von Beteiligungen an dem chinesischen Touchscreen-Hersteller TPK. Der Rest der Anteile von 7,6 Prozent soll möglichst gewinnbringend verkauft werden.
Nach dem Streit um den mehrmals verschobenen Verkauf von Teilen der TPK-Anteile hatte Balda eine Sonderprüfung in Auftrag gegeben. Der Großaktionär Octavian hatte dem vorigen Vorstand und dem Aufsichtsrat vorgeworfen, aus Eigeninteresse den Verkauf torpediert und Balda somit schwer geschadet zu haben. Es gebe keine Anhaltspunkte für Pflichtverletzungen, betonte Müser. Ein Antrag Octavians auf eine weitere Sonderprüfung lehnten die Aktionäre am Freitag ab./mb/DP/wiz
ISIN DE0005215107
AXC0348 2012-05-11/18:57


