In Algerien waren die Wahlen rechtmäßig, sagen EU-Beobachter. Damit kann nun eine Regierung geschmiedet werden. Anders als bei den arabischen Nachbarn sucht Algerien die Stabilität.
Beobachter der Europäischen Union haben sich mit der Parlamentswahl in Algerien zufrieden gezeigt. Wie sie heute mitteilten, wurden bei der Abstimmung vom Donnerstag zwar einige Unregelmäßigkeiten registriert. Diese stellten das Wahlergebnis jedoch nicht in Frage. Der Urnengang sei "ein erster Schritt im Reformprozess" gewesen und müsse "unterstützt werden", sagte Missionschef José Ignacio Salafranca.
Die Wahl war von etwa 500 ausländischen Beobachtern überwacht worden. Salafranca bedauerte, dass keine einheimischen Beobachter zugelassen worden waren. Zudem kritisierte er, dass den internationalen Überwachern die Einsicht in das Wählerregister ...
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