Das Aktionärstreffen Ende Mai könnte für das Topmanagement ungemütlich werden. Die einflussreiche US-Aktionärsberatung Glass Lewis ruft die Anteilseigner zum Widerstand auf. Unter Beschuss: Aufsichtsratschef Börsig.
Der "Wonnemonat Mai" könnte für die Deutsche Bank ein wenig beschauliches Ende nehmen. Die mächtige US-Aktionärsberatung Glass Lewis hat am Wochenende ihren Kunden empfohlen auf der Hauptversammlung gegen die Entlastung des Aufsichtsrates zur Stimmen. Die chaotisch verlaufene Suche nach einem Nachfolger für den scheidenden Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann habe der Bank geschadet. "Wir glauben, dass der Aufsichtsrat in der Vergangenheit die Interessen der Aktionäre nicht ausreichend berücksichtigt hat. Es ist nötig ein starkes Signal zu senden, dass dies zu geschehen hat", heißt es in der Empfehlung, die Handelsblatt Online vorliegt. Dies ist ein Schlag ins Gesicht vor allem des scheidenden Aufsichtsratschefs Clemens Börsig.
Börsig hatte bei der Suche ...
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