Fluglärm-Gegner haben das Wohnhaus des früheren hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU) in Eschborn mit dem Dröhnen von Flugzeugen beschallt. Dazu parkten sie am Samstag vor dem Grundstück einen Lautsprecherwagen, der 20 Minuten live Fluglärm aus dem Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen übertrug.
"Wir wollen Druck weitergeben an den Verursacher", sagte der
Initiator der in einem alten Feuerwehrauto angerückten "Lärmwehr
Frankfurt", Johannes Faupel. Er wohnt selbst in Sachsenhausen. In
Kochs Regierungszeit war der Planfeststellungsbeschluss für den
Ausbau des Frankfurter Flughafens unterzeichnet worden. Koch hatte
die Aktion vor seinem Haus gebilligt, zeigte sich am Samstag aber
nicht. Der ehemalige hessische Ministerpräsident ist mittlerweile
Vorstandsvorsitzender des Mannheimer Baukonzerns Bilfinger
Faupel will die Aktion in den nächsten Wochen vor der Haustür
des amtierenden Ministerpräsidenten Volker Bouffier, Frankfurts
Oberbürgermeisterin Petra Roth (beide CDU) und Fraport
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