Seit letztem Dienstag befindet sich der Euro unter der wichtigen 1,30er Marke. Die vergangenen Wahlen und die akuten Probleme bei der Regierungsbildung in Griechenland zum einen; zum anderen der Wechsel in Frankreich und die damit einhergehende Unsicherheit - insbesondere bei den Deutschen - bestimmen die Richtung beim Euro. Zusätzlich führt die desolate Bilanzstruktur der spanischen Banken die andauernden Probleme - ausgelöst durch die vor allem inländische Immobilienblase - vieler Banken erneut vor Augen. Angeschlagene Banken sind per Gesetz dazu verpflichtet, ausfallgefährdete Immobilienkredite in "Bad Banks" auszulagern und die Rückstellung für jene Papiere um 45% aufzustocken. Was hierzulande längst geschah, wird in Spanien nochmals zur Realität. Nach Forderung der EU-Kommission sind die Banken außerdem dazu verpflichtet, die entsprechenden Papiere von unabhängigen Prüfern analysieren zu lassen. Die Rendite für 10-jährige spanische Anleihen ist im heutigen Handelsverlauf über die wichtige 6-Prozentmarke gestiegen. Die nächste Anleihenplatzierung dürfte insofern ein Highlight darstellen, nicht nur für Anleger ...
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