Der Mannheimer Pharmahändler Phoenix hat
das Geschäftsjahr 2011/12 (Ende März) mit einem Gewinnsprung
abgeschlossen. Der Konzerngewinn sei um knapp 50 Prozent auf 221,4
Millionen Euro gestiegen, teilte der Celesio-Konkurrent
Der Umsatz verharrte bei Phoenix im Gesamtjahr mit 21,7 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau. Positiv habe sich besonders die gute Präsenz in Osteuropa ausgewirkt, so Pohl. Damit habe Phoenix die Abhängigkeit von anderen Märkten wie etwa Deutschland reduziert. Vor allem das seit Anfang des Jahres geltende Arzneimittelmarktneuverordnungsgesetz (AMNOG) im Heimatmarkt sei eine Herausforderung. Zum 1. Januar trat eine Änderung der Großhandelsvergütung für verschreibungspflichtige Arzneimittel in Kraft. Pharmagroßhändler erhalten nun einen fixen Betrag je Packung sowie einen Aufschlag auf den Abgabepreis des pharmazeutischen Unternehmens. Zuvor hatten sie eine Großhandelsspanne bekommen.
Für das laufende Jahr 2012/13 warnte Unternehmenschef Pohl vor Risiken. "Die Einsparmaßnahmen bei der Gesundheitspolitik und die Unsicherheit aufgrund der immer noch fortwährenden Finanzkrise werden sich aller Voraussicht auch in diesem Jahr negativ auf die Pharmamärkte auswirken. Deshalb liege die strategische Ausrichtung von Phoenix auf die Kerngeschäfte Groß- und Einzelhandel. Und dort will der Pharmahändler auch gezielt zukaufen. "Zugleich untersuchen und bewerten wir neue Geschäftsmöglichkeiten und deren Nachhaltigkeit." Für das Gesamtjahr strebt Phoenix "eine stabile Umsatzentwicklung" an./mne/jha/zb
ISIN DE000CLS1001
AXC0182 2012-05-14/15:20
