Anzeige
Mehr »
Dienstag, 09.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Pentagon in Alarmbereitschaft? Dieser Rohstoff könnte jetzt Gold in den Schatten stellen
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Börse-Intern
149 Leser
Artikel bewerten:
(0)

Der schwache Euro als Treibstoff für den DAX

von Jochen Steffens

Die Verhandlungen in Griechenland sind gescheitert. Die Reaktion des Marktes auf diese Nachricht ist schön im DAX-Future zu erkennen:

Der FDAX brach in wenigen Minuten um 100 Punkte ein, konnte sich aber anschließend zunächst wieder etwas erholen.

Trotzdem steigt jetzt die Unsicherheit, wie es in Europa weitergeht. Und Unsicherheiten mag der Markt überhaupt nicht. Wir müssen also damit rechnen, dass die Märkte weiterhin belastet bleiben. Ich wünschte, ich könnte Ihnen andere, bessere Nachrichten mitteilen.

Euro-Reaktion vergleichsweise harmlos

Interessanterweise reagiert der Euro zwar mit deutlichen Abschlägen, aber im Vergleich mit anderen Kurseinbrüchen muss man diese angesichts der heiklen Situation als noch eher mäßig bezeichnen. Dazu der Euro/Dollar-Chart:

Sie sehen, dass es bei weitem schon dramatischere Kursabschläge des Euro gegeben hat. Der bisherige Rückgang der vergangenen Tage reicht hingegen nicht einmal mehr bis zu den Tiefs von Anfang des Jahres. In der langfristigen Betrachtung sieht also die Reaktion des Euros bisher noch wenig dramatisch aus. Aber, das kann natürlich noch kommen.

Zwischen Abwärtstrend und Seitwärtsbewegung

In dem Chart können Sie zudem schön erkennen, dass sich neben dem aktuellen Abwärtstrend (rote Linien) die Seitwärtsbewegung (blaues Rechteck), die ich hier schon häufiger als Prognose erwähnt hatte, gleichfalls etabliert hat. Irgendwann in den kommenden Monaten wird sich die Frage "Abwärtstrend vs. Seitwärtsbewegung" entscheiden.

Doch es gibt nach wie vor Hinweise, die auf die Seitwärtsbewegung hinweisen. So flachen sich die unteren Extrempunkte leicht ab. Des Weiteren ist zu erkennen, dass im Bereich der Marke von 1,25 bis 1,30 Dollar eine starke Unterstützung (siehe grünes Rechteck) ausgebildet wurde. Dieser Bereich ist einer der Kursniveaus, in denen sich der Euro in den vergangenen acht bis neun Jahren am häufigsten aufgehalten hat. Diese beiden Faktoren sind in der Lage, den bisherigen Abwärtstrend nach unten hin zu begrenzen.

Somit ist nach wie vor eine Fluktuation zwischen 1,50 Dollar (die obere Begrenzung ist mittlerweile eindeutig) und entweder 1,25 Dollar oder 1,18 Dollar das favorisierte Szenario - auch das zweimalige Testen der 1,50er Marke spricht für diese These.

Fallender Euro, steigendes Wirtschaftswachstum

Etwas, das angesichts der Krisenstimmung immer wieder in den Hintergrund der Berichterstattung gedrängt wird ist, dass ein schwacher Euro für die deutsche Wirtschaft wie Öl ins Feuer des Wachstums wirkt. Sollte der Euro tatsächlich wieder bis zur 1,18er Marke fallen, müssen wir mit damit rechnen, dass die Prognosen zum Wirtschaftswachstum in Deutschland nach oben angepasst werden müssen. Eigentlich sollte der DAX demnach bei einem fallenden Euro eher steigen! Doch wer will schon behaupten, die Börsen reagieren rational. Wenn Sie aber nach Gründen suchen, warum sich der DAX trotz der Risiken so stark hält, ist dies sicherlich eines der gewichtigeren Argumente. Auch wenn die Unsicherheit die Logik noch eine ganze Weile verdrängen wird, irgendwann werden sich die harten Daten durchsetzen. Dann, wenn sich die Börse wieder einmal an das ganze Chaos gewöhnt hat.

Viele Grüße

Ihr

Jochen Steffens

© 2012 Börse-Intern
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Software-Rebound Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.