Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 10.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Pentagon in Alarmbereitschaft? Dieser Rohstoff könnte jetzt Gold in den Schatten stellen
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
225 Leser
Artikel bewerten:
(1)

WSJ: GM stoppt Werbeanzeigen auf Facebook

Von Sharon Terlep, Suzanne Vranica und Shayndi Raice 
THE WALL STREET JOURNAL 

NEW YORK (Dow Jones)--General Motors will auf Facebook keine Werbung mehr schalten. Die Marketingverantwortlichen des Autobauers hätten festgestellt, dass die bezahlten Anzeigen nur wenig Einfluss auf die Konsumenten haben, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen. Für Facebook kommt die Ankündigung zur Unzeit - am Freitag will das Social Media Netzwerk an die Börse gehen.

Der größte US-Autobauer werde seine Präsenz auf Facebook weiter ausbauen - jedoch über die normale Facebookseite des Unternehmens, über die es Inhalte ohne zusätzliche Kosten verbreiten könne, sagten die mit den Vorgängen vertrauten Personen.

Auf das Vorhaben angesprochen, sagte Joel Ewanick, bei GM für das Marketing verantwortlich, der Autobauer überprüfe momentan definitiv die Werbung auf Facebook, obwohl der Inhalt "effektiv und wichtig" sei. Der Inhalt bezieht sich auf die kostenfreien Seiten des sozialen Netzwerks, die viele Firmen zur Bewerbung ihrer Produkte nutzen.

GM gibt rund 40 Millionen Dollar für seine Facebook-Präsenz aus. Rund 10 Millionen Dollar dieses Betrags gehen an Facebook für direkte Werbung auf der Seite, der restliche Anteil deckt laut den mit den Zahlen vertrauten Personen den für die Unternehmensseite produzierten Inhalt ab. Darunter fällt zum Beispiel das Honorar für Agenturen, die für die Bereitstellung und die Pflege des Inhalts zuständig sind.

Der Rückzug von GM könnte nicht der einzige bleiben. Etliche Marketingexperten hinterfragen zunehmend die Effizienz von bezahlter Werbung auf dem sozialen Netzwerk. Die Effektivität der Anzeigen sei nur schwer messbar, klagen manche Werbefachleute.

"Viele Firmen von Elektronik- bis hin zu Finanzdienstleistern sagen uns, dass sie nicht mehr sicher sind, ob Facebook der beste Ort ist, um ihr Budget für Social Marketing auszugeben", schrieb Nate Elliott, Analyst bei der Research-Firma Forrester, in einem Firmenblog.

Facebook müsse nun beweisen, dass es das weiche ,"Fan"-Modell in klar messbare und erfolgreiche Ergebnisse für die Marketing-Abteilungen konvertieren könne, sagte Craig Atkinson, Chief Digital Officer bei PHD, ein Media-Agentur der Omnicom Gruppe. "Es geht darum, den Finanzleuten, die die Schecks für die Werbeausgaben unterschreiben, zu beweisen, dass die Werbeanzeigen funktionieren." Doch trotz aller Bedenken: Viele Verantwortliche in der Werbung glauben, dass Facebook zu groß ist, um ignoriert werden zu können. "So lange Facebook das Nonplusultra bei den Nutzern ist, können es die Marketingverantwortlichen nicht ignorieren", fügte Atkinson hinzu.

Vorerst durfte das Problem für Facebook also überschaubar sein -- dennoch ist das Timing der Nachricht von GM äußerst unglücklich für den Social-Media-Riesen aus Menlo Park. Am Freitag soll das Netzwerk an die Börse gehen. Angesichts der hohen Nachfrage nach den Aktien hat das Unternehmen die Angebotsspanne für die Papiere hochgeschraubt. Gemessen an der neuen Preisspanne von 34 bis 38 Dollar je Aktie liege der Unternehmenswert nun bei 93 bis 104 Milliarden Dollar, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Von Sharon Terlep, Suzanne Vranica und Shayndi Raice, The Wall Street Journal 
+49 (0)69 29725 104, unternehmen.de@dowjones.com 
DJG/DJN/mmr/jhe 
 

(END) Dow Jones Newswires

May 16, 2012 00:07 ET (04:07 GMT)

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

© 2012 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Software-Rebound Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.