Der Schmiermittelkonzern Fuchs Petrolub hat mit deutlich höheren Einkaufskosten zu kämpfen und sucht sein Heil nun in Preiserhöhungen. "Die Preise bei Rohstoffen sind deutlich gestiegen und bleiben auf hohem Niveau. Die Abschwächung des Euro zum Dollar erhöht unsere Kosten zusätzlich", sagte der Finanzchef des Mannheimer Unternehmens, Alexander Selent, der Wirtschaftszeitung Euro am Sonntag. Man sei deshalb dabei, die Preise "weltweit anzupassen".
Für das Gesamtjahr geht der stellvertretende Vorstandschef "davon aus, dass wir das durchschnittliche Tempo der vergangenen Jahre, fünf Prozent jährliches Umsatzwachstum, halten werden."
Für ein mögliches Auseinanderbrechen der europäischen Gemeinschaftswährung sei Fuchs Petrolub gut gerüstet, sagte Selent. Der Konzern sei schuldenfrei, habe 67 Prozent Eigenkapitalquote, eine hohe Profitabilität, ausreichend Cash-Reserven und der Anteil des Betriebskapitals am Umsatz sei gering. Zudem sei Fuchs Petrolub in seinem globalen Netzwerk "jeweils lokal mit produzierenden, einkaufenden und verkaufenden Einheiten stark präsent".
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June 24, 2012 06:00 ET (10:00 GMT)
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