Kaum ein Tag vergeht, an dem in verschiedenen Medien nicht auf die zukünftigen Facebook Investoren geschimpft wird. Die Aktie wäre zu teuer, das Unternehmen würde zu wenig bieten, die Zukunftsaussichten wären ernüchternd. Es drohe der Absturz, sobald die Facebook Aktien das Licht des Börsenparketts erblicken werden. Jetzt stellt sich die Frage, ist es Neid des Schreibers oder fehlt da die Kenntnis, wie ein Börsengang funktioniert? Ein Aktionär will nicht mit dem Unternehmen alt werden, er will Profite sehen. Warum sollte ein Investor also nicht zeichnen und warum ist die Berichterstattung so pessimistisch?
Man wirft den Investoren Gier vor, manch einer sogar Ahnungslosigkeit. Zwischen den Zeilen unterstellt man den zukünftigen Aktionären, daß diese jegliche Rationalität über Bord werfen, nur weil hier ein Internetgigant an die Börse geht. " 100 Milliarden Dollar Marktbewertung wären definitiv zu viel ", " die Luft wäre aus der Aktie heraus " und " es werde keine Kurssteigerungen mehr geben ", so die mehrheitliche Meinung. Und das alles wird gemunkelt, obwohl es ja noch keine Aktie am Markt gibt. Der erste Handelstag ist für Freitag vorgesehen.
Bisher sind die Berichterstatter nur in Kenntnis gesetzt worden, dass die Preisspanne zu dem die Facebook Aktien gezeichnet werden können, aufgrund hoher Nachfrage heraufgesetzt wurde.
Es sind zwei Paar Stiefel, ob man die langfristigen Chancen der Facebook Aktie prognostizieren will, oder ob man während der Zeichnungsfrist nur neue Aktien ergattern möchte. Denn Aktien bei einer Zuteilung zu erhalten, ist oftmals ...
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