Mark Zuckerberg darf schon mal den Champagner kalt stellen. Der 28-Jährige wird spätestens durch den Börsengang von Facebook zu einem reichen Mann.
Der Gründer und Chef des sozialen Netzwerks bietet beim Börsengang auch 30 Millionen seiner eigenen Anteilsscheine an. Bei einem anvisierten Preis von bis zu 38 US-Dollar das Stück würde er damit mehr als 1,1 Milliarde Dollar einstreichen.
Allerdings wird der Großteil des Geldes schon kurz darauf wieder futsch sein - denn Zuckerberg will damit Steuern begleichen, die im Zusammenhang mit Aktiengeschäften fällig werden. Das geht aus dem am Donnerstag aktualisierten Börsenprospekt hervor.
Zuckerberg wird auch nach dem Börsengang der mächtigste Mann im Unternehmen sein. Dank Super-Aktien wird er selbst nach dem Aktienverkauf 57 Prozent der Stimmrechte kontrollieren und kann damit fast unumschränkt herrschen.
Auch sein Depot kann sich sehen lassen: Zuckerberg hält am Ende noch knapp 504 Millionen Anteilsscheine, was im besten Falle einem Wert von gut 19,1 Milliarden Dollar entspräche. Mit jeder Kursveränderung wird Zuckerberg dann noch reicher - oder auch ärmer.
Auf der Liste der Superreichen des Magazins "Forbes" steht
Zuckerberg schon heute auf Platz 35. Er liegt knapp hinter dem
deutschen Versandhauskönig Michael Otto, aber noch vor
PC-Unternehmer Michael Dell
ISIN US5949181045 US24702R1014
AXC0045 2012-05-17/11:48
