Anzeige
Mehr »
Dienstag, 09.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Explorer vor Durchbruch? 2 Kilometer Anomalie - trifft diese Aktie jetzt den Jackpot?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
120 Leser
Artikel bewerten:
(0)

MÄRKTE USA/Europa und Philly-Fed-Index belasten

NEW YORK (Dow Jones)--Die schlechten Nachrichten reißen nicht ab: Zu dem politischen Desaster im schuldenstrapazierten Griechenland gesellen sich am Donnerstag zunehmende Sorgen über den Zustand des europäischen Bankensektors und ein überraschend schlecht ausgefallener Philadelphia-Fed-Index. An den US-Aktienbörsen geht es dementsprechend abwärts, während die als sicherer Hafen geltenden Staatsanleihen der USA neue Hochs erklimmen. Der Euro zeigt sich sehr volatil und schwankt um die Marke von 1,27 US-Dollar. Der Dow-Jones-Index gibt um 0,3 Prozent auf 12.557 Punkte nach, für den S&P-500 geht es um 0,4 Prozent auf 1.319 Punkte abwärts.

Der als wichtiger Frühindikator für das Produzierende Gewerbe in den USA geltende Geschäftsklimaindex der Fed-Regional-Notenbank in Philadelphia ist im Mai auf -5,8 eingebrochen, während Volkswirte mit +9,3 gerechnet hatten. Das gibt den Ängsten über eine Abschwächung der US-Konjunkturerholung neue Nahrung, zumal Werte unter Null auf eine Kontraktion hindeuten.

Europäer holen ihr Geld von der Bank

In Europa sorgen sich nun offenbar auch normale Bürger um ihre Bankeinlagen. Während der Abzug von Geldern in Griechenland nach der Ankündigung von Neuwahlen noch nachvollziehbar war, sind die neusten Nachrichten aus Spanien Besorgnis erregender: Der Bankensturm auf die jüngst teilverstaatlichte Bankia löst im Handel Bedenken aus, ob der gesamte spanische Bankensektor in Gefahr ist.

Im Handel zeigt man sich auch besorgt wegen der jüngsten Entscheidung der EZB einigen griechischen Banken keinen Zugriff auf EZB-Gelder mehr zu gewähren. Dies trägt nicht zur Beruhigung der Anleger bei. Im Gegenteil, damit steigt die Sorge der Investoren, dass das Land schon bald nicht mehr Teil der Eurozone sein könnte. In Griechenland finden Mitte Juni Neuwahlen statt.

Dazu kommen Berichte über mögliche Herabstufungen im spanischen Bankensektor durch die Ratingagentur Moody's. Laut der spanischen Zeitung "Expansion" wird Moody's in den kommenden zwölf Stunden die Ratings für bis zu 21 Geldinstitute senken. Herunterstufungen kämen nicht unerwartet, treffen die Börsen allerdings zu einem schlechten Zeitpunkt. Moody's hatte zu Wochenbeginn bereits 26 italienische Banken heruntergestuft.

"Es bestehen weiter all diese Makrosorgen und die Leute fragen sich, ob sie auch auf die USA überschwappen werden", sagt Diane Jaffee von TCW Group. "Europa wird eine sehr lange Zeit brauchen, um seine Probleme zu lösen."

Fed hält quantitative Lockerungen weiter offen

Für leichte Entspannung sorgen dagegen die Aussagen der US-Notenbank aus dem am Vorabend veröffentlichten Protokoll der jüngsten Sitzung des Offenmarktauschusses. Dieser hält sich die Möglichkeit offen, der Wirtschaft mit zusätzlichen geldpolitischen Maßnahmen unter die Arme zu greifen, sollte dies nötig werden. Dies sorge am Markt für gewisse Erleichterung, heißt es von einem Teilnehmer.

Die Veröffentlichung der wöchentlichen US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe blieb indes ohne Auswirkung. Hier wurde im Vergleich zur Vorwoche ein unveränderter Stand vermeldet, während Ökonomen mit einem Rückgang um 1.000 gerechnet hatten.

Die Renditen der US-Anleihen sind nach der Veröffentlichung des Philly-Fed-Index auf neue Jahrestiefs gefallen. Vor allem die langen Laufzeiten sind stark gesucht. Zehnjährige Papiere rentieren auf dem niedrigsten Stand seit Oktober vergangenen Jahres bei 1,74 Prozent. Der Euro steht erneut unter Druck. Im Verlauf fiel er sogar unter das Niveau von 1,2675 Dollar und damit auf den niedrigsten Stand seit September 2010. Nach den schlechten US-Daten erholte sich Gemeinschaftswährung wieder etwas und notiert bei 1,2714 Dollar.

Wal-Mart haussieren nach positiver Ergebnisüberraschung

Bei den Einzelwerten stehen unter anderem Wal-Mart im Fokus. Die Einzelhandelskette hat im ersten Quartal deutlich mehr verdient als im Vorjahr und die Markterwartungen übertroffen. Der weltgrößte Einzelhändler steigerte seinen Nettogewinn um 10 Prozent auf 3,74 Milliarden Dollar. Je Aktie verdiente der Konzern 1,09 Dollar, das sind 5 Cent mehr als Analysten im Vorfeld erwartet hatten. Den Gesamtumsatz steigerte Wal-Mart um 8,5 Prozent auf 113 Milliarden Dollar. Die Aktie legt um 5,3 Prozent zu.

Dagegen verlieren J.P.Morgan Chase 3,1 Prozent. Der Investmentskandal bei der US-Bank weitet sich anscheinend aus. Der von J.P. Morgan Chase ursprünglich auf gut 2 Milliarden Dollar bezifferte Verlust aus Handelswetten sei in den vergangenen Tagen noch einmal um die Hälfte gestiegen, berichtet die New York Times unter Berufung auf ungenannte Quellen. Die Verluste hätten sich innerhalb von vier Handelstagen massiv vergrößert, weil Hedgefonds und andere Investoren die Notlage der Bank ausnutzen würden. Dadurch würde sich die zugrundeliegende Kreditmarktposition von J.P. Morgan schneller verschlechtern, schrieb die New York Times auf ihrer Webseite. Eine Sprecherin der Bank lehnte eine Stellungnahme gegenüber der Zeitung ab. CEO Jamie Dimon hatte zuvor eingeräumt, der Handelsverlust könne wegen der volatilen Märkte auch höher ausfallen.

Limited Brands leiden unter einem enttäuschenden Ausblick. Der Einzelhändler erwartet im zweiten Quartal ein Ergebnis zwischen 0,40 und 0,45 Dollar je Aktie, während Analysten mit 0,50 Dollar gerechnet hatten. Auch beim prognostizierten Jahresergebnis liegt das Unternehmen unter den Schätzungen der Experten. Die Aktie verliert 2 Prozent.

Unterdessen legen Boyd Gaming um 5,6 Prozent zu. Das Unternehmen teilte mit, Peninsula Gaming für 1,45 Milliarden Dollar übernehmen zu wollen. Damit will der Hotel- und Casino-Betreiber in den Mittleren Westen und den Süden vorstoßen.

Auch das Börsendebüt von Facebook steht weiter im Fokus des Marktes. Am Vortag hatte das Unternehmen das Emissionsvolumen für den bevorstehenden Börsengang kräftig angehoben. Statt 337,4 Millionen wird das Soziale Netzwerk nun 421,2 Millionen Aktien ausgeben. Am Dienstag hatte Facebook bereits wegen der großen Nachfrage die Preisspanne auf 34 bis 38 US-Dollar je Aktie erhöht. Informierte Personen sehen den Unternehmenswert nun bei 93 bis 104 Milliarden Dollar. Am Donnerstagabend wird Facebook die finalen IPO-Dokumente an die US-Börsenaufsicht SEC übermitteln. Die Aktien sollen erstmals am Freitag an der Börse gehandelt werden.

INDEX           zuletzt  +/- %  absolut 
DJIA          12.567,52  -0,25   -31,03 
S&P-500        1.320,72  -0,31    -4,08 
Nasdaq-Comp.   2.853,34  -0,72   -20,70 
Nasdaq-100     2.545,04  -0,64   -16,52 
 
DEVISEN   zuletzt   +/- %  Do, 8.15 Uhr  Mi, 17.57 Uhr 
EUR/USD    1,2712  -0,23%        1,2740         1,2730 
EUR/JPY  101,2086  -1,08%      102,3098       102,2561 
EUR/CHF    1,2011  -0,01%        1,2011         1,2009 
USD/JPY   79,6200  -0,86%       80,3100        80,3350 
GBP/USD    1,5806  -0,66%        1,5912         1,5934 
 
DJG/DJN/kko 

(END) Dow Jones Newswires

May 17, 2012 11:20 ET (15:20 GMT)

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

© 2012 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Software-Aktien vor, die besonders aussichtsreich positioniert sind – mit starker Marktstellung, attraktiver Bewertung und hohem Aufholpotenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Software-Rebound Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.