New York (BoerseGo.de) - Das Zinsniveau in den USA hat sich in der letzten Woche auf dem Hypothekenmarkt nochmals verringert. Die Situation in Griechenland sei in erster Linie für das schwache Zinsniveau verantwortlich. Nach der gescheiterten Regierungsbildung fürchte man ein politisches Chaos, das zu einem Austritt des Landes aus der Euro-Zone führen könnte. Die jüngst recht soliden US-Wirtschaftsdaten seien dabei etwas in den Hintergrund gerückt, erläuterte Frank Nothaft, Chefökonom des Hypothekenfinanzierers Freddie Mac die Entwicklung.
Bei der Laufzeit von 30 Jahren fiel der Zinssatz auf ein neues Rekordtief. Informationen von Freddie Mac zufolge sind die Zinsen in der Woche bis zum 17. Mai auf durchschnittlich 3,79 Prozent gesunken, nach 3,83 Prozent in der Vorwoche und 4,61 Prozent vor einem Jahr. Die Daten werden erst seit dem Jahr 1971 erhoben. Seitdem war das Niveau niemals niedriger.
Auch bei der 15-Jahres-Festhypothek ging es abwärts. Der durchschnittliche Zinssatz lag bei 3,04 Prozent, nach 3,05 Prozent in der Vorwoche. Die Datenreihe kann bis ins Jahr 1991 zurückverfolgt werden. Ein niedrigeres Zinsniveau wurde bisher ebenfalls noch nicht registriert.
