Der US-Mischkonzern General Electric
(GE) sieht die Windkraft in Deutschland trotz der
aktuellen Probleme bei Anbindung von Nordsee-Windparks langfristig
im Aufwind. "Deutschland, da habe ich keine Zweifel, wird einer der
größten Offshore-Märkte weltweit sein. Nur wird das nicht so schnell
passieren, wie sich das viele gewünscht haben, inklusive der
Bundesregierung", sagte Stephan Ritter, Geschäftsführer für das
Europageschäft mit Erneuerbaren Energien bei GE, der
Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX.
Die Offshore-Windindustrie sei noch sehr jung. "Jeder
Marktteilnehmer in einer sehr jungen Industrie geht durch eine
Lernkurve und schaut, was bei den anderen passiert und lernt von den
guten Dingen und auch von denen, die nicht geklappt haben." Der
deutsche GE-Rivale Siemens etwa hat sich bei
Windparkprojekten in der Nordsee übernommen. Die Anbindung an das
Stromnetz ist wegen der weiten Entfernung von der Küste viel
komplexer und dauert länger als gedacht. Das hat Siemens bereits
Belastungen von 480 Millionen Euro eingebrockt./stb/nmu/zb
ISIN DE0007236101 US3696041033
AXC0069 2012-05-18/10:38