Um den Hauptstadtflughafen wird es nicht ruhiger - im Gegenteil. Der neue Eröffnungstermin wird bezweifelt, die Finanzierung macht Sorgen. Brandenburgs Regierungschef muss sich im Landtag rechtfertigen.
Auch nach der Verkündung eines neuen Eröffnungstermins für den Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg bleiben die Betreiber unter Druck. "Das Flughafen-Management muss jetzt endlich hieb- und stichfest liefern - mit voller Transparenz gegenüber dem Aufsichtsrat", sagte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) der "Bild am Sonntag". Eine Arbeitsgruppe seines Ministeriums soll den vorläufigen Flugbetrieb, die Start- und Landezeiten sowie die Flughafenkoordination in Tegel und Schönefeld sicherstellen.
Ob sich der Betrieb in Tegel ausweiten lässt, um die ursprünglich für den neuen Airport geplanten Flüge aufzunehmen, bleibt offen. Aus Sicht des Flughafenverbandes ADV ist eine Ausweitung der Flugzeiten in Tegel um je eine halbe Stunde morgens und abends dringend nötig, sagte Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel der Nachrichtenagentur dpa. Derzeit gilt für Tegel ein Nachtflugverbot von 23.00 bis 6.00 Uhr.
Zweifel gibt es auch, ob der neue Eröffnungstermin einzuhalten ist. Er halte den 17. März 2013 angesichts des herrschenden ...
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