Beschäftigte in Metallindustrie erhalten 4,3 Prozent mehr Lohn
Der Durchbruch ist gelungen, drohende unbefristete Streiks sind abgewendet: IG Metall und Arbeitgeber in Baden-Württemberg einigten sich am Samstagmorgen auf 4,3 Prozent mehr Lohn für die Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie, die unbefristete Übernahme von Ausgebildeten und eine weitgehende Mitbestimmung von Betriebsräten bei der Leiharbeit. Der Tarifabschluss für die 800.000 Beschäftigten im Südwesten soll auch in den anderen Bundesländern übernommen werden, wie die Agentur dapd meldete.
Hollande setzt Merkel mit Euro-Bonds unter Druck - dapd
Statt Schelte hat Kanzlerin Angela Merkel von ihren G-8-Kollegen Rückendeckung für ihre Europolitik erhalten: Zwar rief der Gipfel in Camp David die EU am Wochenende zu einer stärkeren Wachstumspolitik auf. Er unterstützte aber auch demonstrativ das Festhalten am Sparkurs. "Konsolidierung und Wachstum sind zwei Seiten einer Medaille. Darüber waren sich alle einig, und das ist ein großer Fortschritt», sagte Merkel.
Spanien sucht Unterstützung für EZB-Liquiditätsspritze - Zeitung
Der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy sucht die Unterstützung von Bundeskanzlerin Merkel für eine Liquiditätsspritze der EZB an die spanischen Banken. Das berichtet die Zeitung "El Pais" unter Berufung auf Regierungskreise. Demnach will Rajoy darüber mit Merkel am Rande des NATO-Gipfels in Chicago sprechen.
Euroländer planen Banklizenz für Rettungsfonds ESM - Magazin
Der Eurorettungsfonds ESM soll dem Nachrichtenmagazin Focus zufolge möglicherweise mit einer Banklizenz ausgestattet werden, um ein Übergreifen der Griechenland-Krise auf andere Länder zu verhindern. Damit könnte sich der ESM bei der EZB notfalls die nötigen Mittel besorgen, um taumelnden Staaten unter die Arme zu greifen. Auch ein noch früherer Start des ESM werde erwogen.
Stark: Griechenland nicht um jeden Preis im Euro halten - Zeitung
Der frühere EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark erteilt Spekulationen über eine Rückkehr zur D-Mark eine klare Absage. "Ein Ausstieg Deutschlands aus dem Euro ist undenkbar. Der wirtschaftliche und politische Schaden wäre für Deutschland und Europa irreparabel", sagte er der Tageszeitung "Die Welt" (21. Mai). Gleichzeitig hält er allerdings nichts davon, Griechenland um jeden Preis in der Euro-Zone zu halten.
Schäuble warnt griech. Parteien vor Wählertäuschung - Zeitung
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) warnt die griechischen Parteien vor einer Wählertäuschung in Zusammenhang mit dem Euro. In einem Interview mit Bild am Sonntag sagte Schäuble: "Wer den Griechen einredet, sie bräuchten sich an das vereinbarte Sparprogramm nicht zu halten, der belügt das griechische Volk."
Weidmann: Griechen entscheiden selbst über Euro - Zeitung
Die Griechen müssen aus Sicht von Bundesbank-Präsident Jens Weidmann selbst über ihren Verbleib oder Ausstieg aus dem Euroraum bestimmen. "«Das liegt in der Hand der griechischen Bevölkerung und der von ihr gewählten Volksvertreter", sagte Weidmann der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FASZ). Die Währungsunion bestehe aus eigenverantwortlichen Staaten, die letztlich über ihr eigenes Schicksal entschieden.
US-Starökonom: Euro-Austritt Griechenlands unvermeidbar - dapd
Ein Austritt Griechenlands aus dem Euro ist nach Ansicht von US-Starökonom Paul Krugman unvermeidlich. "Es gibt einfach keine Alternativen", sagte der Nobelpreisträger dem Nachrichtenmagazin Spiegel, wie die Nachrichternagentur dapd berichtet. Keine der derzeit diskutierten Hilfsmaßnahmen habe eine Chance, das Desaster in Griechenland wieder in Ordnung zu bringen.
Hollande hat Bedenken gegen Schäuble als Eurogruppen-Chef - Magazin
Der neue französische Präsident François Hollande hat laut einem "Spiegel"-Bericht erhebliche Vorbehalte gegen Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) als nächsten Chef der Eurogruppe. Hollande habe die Verantwortlichen in Brüssel wissen lassen, dass er einen deutschen Vorsitzenden der Euro-Finanzminister nur sehr schwer akzeptieren könne, berichtet das Nachrichtenmagazin am Sonntag vorab aus seiner neuen Ausgabe. Als Bedingung nannte er demnach einen Verzicht Schäubles auf seinen Posten als Finanzminister.
Telekom erwartet Zusammenarbeit mit Sky bei Bundesliga - Zeitung
Die Deutsche Telekom geht davon aus, dass sie sich mit dem Abosender Sky Deutschland auf eine Zusammenarbeit bei der Übertragung der Fußball-Bundesliga einigen wird. "Wir sind in Verhandlungen. Aber Sky hat so viel für die Rechte bezahlt, dass wir davon ausgehen, dass sie einen Teil des Geldes zurückverdienen möchten."
Bahn fordert bis 50 Mio EUR Schadensersatz von Siemens - Zeitung
Die Deutsche Bahn fordert für die verspätete Auslieferung von 16 ICE-3-Zügen Schadensersatz von der Herstellerfirma Siemens. Nach Informationen von Bild am Sonntag aus Industriekreisen handelt es sich um eine Summe zwischen 45 und 50 Millionen Euro.
Bosch will bei Batterie-Technologie unabhängig sein - Magazin
Der Autozulieferer Robert Bosch GmbH will bis 2016 unabhängig von asiatischen Herstellern Batterien für die Elektromobilität produzieren. Bis dahin werde man dazu Technologie und Wissen aus Japan nicht mehr benötigen, auf die Bosch heute noch angewiesen sei, sagte der Leiter von der Bosch-Kraftfahrzeugsparte, Bernd Bohr, dem Nachrichtenmagazin Focus.
HSBC hat Notfallpläne für Euro-Ausstieg Griechenlands - Zeitung
Die größte europäische Bank HSBC Holdings PLC hat Notfallpläne für den Fall eines Austritts Griechenlands aus der Eurozone in der Schublade. Damit soll das Filialnetz in Griechenland für eine eventuelle Rückkehr des Landes zur Drachme gewappnet werden, berichtet die Zeitung Independent on Sunday" und beruft sich dabei auf Finanzdirektor Iain Mackay.
DJG/gos
(END) Dow Jones Newswires
May 20, 2012 11:30 ET (15:30 GMT)
Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.
