Frankfurt/Oder (ots) - Die Freude über die Freiheit Chens ist groß. Ebenso die Erleichterung darüber, dass sich die USA und China letztlich ohne tiefgreifenden diplomatischen Eklat einig wurden. Es ist ein Happy End - allerdings eines mit Schattenseiten. Die Kommunistische Partei hat sich in dem Gerangel nur mäßig souverän gezeigt. Ein Machtwechsel steht bald an inklusive Machtkämpfen zwischen moderneren und konservativen Politikern. Das hat den Fall verkompliziert. Wer sich nun selbst auf die Schulter klopft, ist US-Präsident Obama. In dem wochenlangen Tauziehen wurde Obama vor allem von den Republikanern Schwäche vorgeworfen. Letztlich führte der pragmatische Verhandlungsstil der US-Regierung allerdings zum Erfolg - zumindest in diesem Fall. Das lässt sich im Wahlkampf ausschlachten.
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